Ohne Umweg

Umstieg auf Windows 10 flexibel wie nie

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Bislang kamen Besitzer von Windows 7, 8 und 8.1 nur dann kostenlos an Windows 10, wenn sie bereit waren, ihre bestehende Installation umzuwandeln. Doch seit Version 1511 bestehen weit flexiblere Möglichkeiten zum Umstieg. Er lässt sich nun sogar länger hinauszögern, als eigentlich von Microsoft vorgesehen.

Mit dem Upgrade auf Version 1511 hat nicht nur Windows 10 neue Funktionen erhalten, sondern auch das dazugehörige Setup-Programm. Rein technisch klingt die entscheidende Änderung im ersten Moment banal: Das Setup-Programm akzeptiert nun auch die Installationsschlüssel von Windows 7, 8 und 8.1. Damit gibt es nun eine zweite Form des Lizenznachweises, der nötig ist, um das kostenlose Upgrade auf Windows 10 zu erhalten. Die erste Form, bei der das aktivierte alte Windows als Nachweis dient, existiert weiterhin.

Somit gibt es jetzt drei Installationsvarianten statt nur einer. Die erste Variante ist die, die bislang als einzige möglich war: eine Upgrade-Installation. Dabei wird das alte Windows durch das neue ersetzt. Der Vorteil ist, dass dabei alle Daten, Einstellungen und Programme übernommen werden. Dafür kann man aber nicht einfach wieder das alte Windows starten, wenn es beim neuen hakt. Die zweite Installationsvariante ist die Parallelinstallation: Windows 10 landet als saubere Neuinstallation neben dem alten Windows auf der Festplatte. Das alte bleibt unverändert, der Bootloader bietet beide zur Auswahl. Sollte man nach dem Umstieg feststellen, dass etwas Wichtiges unter Windows 10 nicht funktioniert oder das neue Betriebssystem einfach nicht gefällt, kann man so wieder das alte nutzen. Bei einer Parallel-Installation hat man zudem die Wahl, ob man die 32- oder die 64-Bit-Fassung von Windows 10 möchte, egal, in welcher Architektur das alte Windows auf der Platte liegt – bei einer Upgrade-Installation ist so ein Wechsel nicht möglich. Die dritte Variante „VHD-Boot“ entspricht weitgehend einer Parallelinstallation. Allerdings dient hier eine einzige Datei als Installationsziel statt wie sonst üblich eine eigene Festplatte oder eine Partition. Das erspart das Partitionieren der Festplatte. ...

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c't 27/2015, Seite 74 (ca. 4 redaktionelle Seiten)
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  1. Upgrade-Installation
  2. Installationsmedium
  3. Platz schaffen
  4. Rauf damit
  5. Anpassen
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  1. Upgrade-Installation
  2. Installationsmedium
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