Spion am Handgelenk

Kommerzieller Wearables-Einsatz und Datenschutz

Wissen | Recht

Aktivitätstracker und andere am Körper getragene Kleinstcomputer können sehr Persönliches wahrnehmen, nutzbar machen – und verraten. Wenn etwa Versicherungskunden sich solche Geräte verpassen lassen, stellt sich die große Frage, wie die Anbieter es denn mit Datenschutz und Datensicherheit halten.

Träger von Wearable Computing Devices erlauben dem Gerät die Beobachtung und Auswertung alltäglicher Lebensumstände. Schon Positionsdaten können – etwa wenn es um polizeiliche Ermittlungen oder das Beweisen des Wann und Wo geht – große Bedeutung bekommen. Aktuell angebotene Geräte gehen aber noch weit darüber hinaus: Sie ermitteln etwa Aspekte des Gesundheitszustands, können Schlafphasen und Erregungszustände erkennen.

Typischerweise werten sie solche Daten nicht bloß direkt zum persönlichen Feedback für den Träger aus, sondern übermitteln die Informationen irgendwohin. Im einfachsten Fall ist das Ziel ein typischer Cloud-Provider, der kein eigenes Interesse an den Daten hat. Er ermöglicht es dem Träger lediglich, die Messungen bequem über ein Web-Portal abzurufen und auszuwerten. ...

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