Wärme im Bild

Günstige Infrarot-Kameras für Thermoaufnahmen

Test & Kaufberatung | Test

Wer wissen will, an welcher Stelle ein elektrisches Gerät überhitzt, ein Heizungsrohr verläuft oder die Dämmung einer Hausfassade leckt, braucht eine Infrarotkamera. Bislang waren solche Kameras ein teures Vergnügen, doch nun gibt es Wärmebildkameras als Aufsatz fürs Smartphone. Taugen die günstigen IR-Kameras, oder greift man doch besser zum Profigerät?

Thermografiekameras helfen dem Profi bei Bau, Wartung und Reparatur, sie sind aber auch für Heimwerker und Bastler interessant. Mit ihnen lassen sich berührungslos – und zerstörungsfrei – Temperaturen messen und Leckagen lokalisieren. Allerdings waren solche Kameras für die meisten Nicht-Profis bislang zu teuer. Mit neuen Infrarot-Kameras ab 350 Euro, die das Display und die Berechnungen ins Smartphone auslagern, treten zwei Hersteller an, die Thermografiewelt zu revolutionieren.

Einer der beiden, die US-amerikanische Firma Flir Systems, trägt den Slogan im Namen: FLIR steht für Forward Looking InfraRed und meint Infrarotkameras, die die Wärmeverteilung innerhalb ihres Sichtfelds messen und anzeigen. Das Unternehmen hat bereits allerhand IR-Kameras im Programm und nun mit der Flir One auch eine besonders günstige Variante für nur 350 Euro. Die One braucht zwingend Unterstützung vom iPhone 5: Das iOS-Smartphone übernimmt die notwendigen Berechnungen und zeigt die Wärmebilder an. ...

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  • Opgals ThermApp-Kamera hat einen großen Senor und Wechseloptik – beides ist für günstige IR-Kameras ungewöhnlich.
  • Die E5 und E6 lassen sich einhändig über drei Taster und eine Kreuzwippe steuern; bei der E60bx (rechts) kann man dazu auch das Touchdisplay nutzen.
  • Praktisch: Das Objektiv der Flir E5und E6 lässt sich bei Nichtgebrauch durch eine mechanische Blende schützen.
  • Das Smartphone wird mit einer Art Schraubstock in der ThermApp gehalten; die elektrische Verbindung schafft ein kurzes USB-Kabel.

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