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LESEPROBE

Schreiben und schützen

Tastaturhüllen für iPad Air und Air 2

Test & Kaufberatung | Test

Für viele ist das iPad Air vor allem ein Couch-Device zur Unterhaltung. Mit einer Tastaturhülle mausert sich das Tablet aber zum kleinen Arbeitstier. Auf deren Bluetooth-Keyboard schreibt es sich schneller und komfortabler als mit der Bildschirmtastatur, wobei sich die Modelle in Sachen Layout und Nutzbarkeit stark unterscheiden.

Auf dem Sofa spielt das iPad Air seine Stärken aus: als schlankes E-Mail-Terminal, kompakte Surfstation oder bequemes Entertainment-Gerät für Filme und Musik. Doch auch wenn es mit Pages, Word & Co. inzwischen funktionsreiche Office-Anwendungen fürs Apple-Tablet gibt, will es kaum jemand auf sich nehmen, an der iOS-Bildschirmtastatur einen längeren Brief oder eine Hausarbeit zu verfassen.

Deutlich bequemer gelingt das mit Tastaturhüllen und -deckeln, in denen das iPad entweder hochkant oder querstehend als Display dient. Deren Bluetooth-Keyboards beschleunigen nicht nur das Texten: Mit Tastaturkürzeln kann man bequem kopieren, ausschneiden und einfügen. Einige Modelle bringen Zusatzfunktionen wie einen Screenshot-Knopf oder eine Siri-Taste mit. Zwei Testkandidaten besitzen sogar beleuchtete Tasten. Auf einen Ziffernblock muss man indes durchgehend verzichten. Einige Hersteller bringen selbst die Standardtasten nur mit Hilfe von Tricks unter, die Umgewöhnung beim Schreiben erfordern: So liegen Buchstaben oder Zeichen an unerwarteten Stellen oder sind nur per Tastenkombination zu erreichen. Bis auf eine Ausnahme klappte das wortweise Springen und Markieren von Text problemlos. Entfernen (löschen nach rechts) gelang indes nur bei manchen Kandidaten. Alle haben einen sehr kurzen Hub gemeinsam, der teils den von Apples Desktop-Tastaturen unterbietet. Außerdem fällt der Tastenabstand, die Distanz zwischen den jeweils linken Kanten zweier benachbarter Tasten, außer bei Rapoo enger aus als am Mac. ...

UPDATE: 09.01.2015

Belkins Qode Ultimate Pro kostet nicht wie in der Tabelle angegeben 130, sondern 170 Euro. Die korrekte Akkulaufzeit beträgt laut Hersteller „bis zu einem Jahr“ und umfasst Standby-Zeiten sowie die regelmäßige Nutzung.

Dies ist mein Test für die Anmerkungen der Redaktion.

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