Brückenschläger

Videoschnittprogramme für Ein- und Aufsteiger

Test & Kaufberatung | Test

Eine Software, die Anfänger ebenso anspricht wie erfahrene Video-Amateure, muss zwei unterschiedliche Bedienkonzepte vereinen: eine intuitive Oberfläche mit den wichtigsten Funktionen für Einsteiger – und den opulenten Funktions-Umfang, den der Fortgeschrittene erwartet. Beide Zielgruppen erwarten flüssige Wiedergabe und ausgefeilte Handhabung. Reichlich Möglichkeiten, an solchen Aufgaben zu scheitern …

Um eine schlanke, übersichtliche Oberfläche mit einem gut sortierten Funktionsumfang zu kombinieren, verstecken die meisten Entwickler den Werkzeugvorrat hinter einer einfachen Fassade. Das klappt bei einigen Programmen gut, bei anderen überhaupt nicht, was man auch bei den hier vorgestellten fünf Testkandidaten beobachten kann.

Corel versucht, nach der von Programmfehlern geplagten Version 17 die treue Fan-Gemeinde von Pinnacle Studio wieder milde zu stimmen, und setzt auf 64 Bit. Das steht auch bei Magix im Vordergrund: Wie schon Video Pro X ist jetzt der kleine Ableger Video deluxe 2015 Plus komplett in 64 Bit programmiert, was den Umgang mit großen Datenmengen flüssiger machen soll. CyberLink konzentriert sich nach dem großen Funktions-Update der 12er-Version nun eher auf Detail-Verbesserungen und unterstützt mit PowerDirector  13 jetzt auch das neue 4K-Format. Adobe will mit Premiere Elements 13 noch stärker auf Einsteiger-Bedürfnisse eingehen und hat das Programm vor allem um neue Assistenz-Funktionen erweitert. ...

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  • Das neue Lieblingsmomente-Werkzeug des Premiere Elements 13 ähnelt einer Trimm-Funktion, ist aber so vereinfacht, dass auch Anfänger auf Anhieb damit klar kommen.
  • Bereits in der Medienverwaltung von Pinnacle Studio 18 kann man sein Videomaterial mit einem Stabilisierungs-Werkzeug entwackeln. Die Idee ist gut – wenn doch nur die Berechnung schneller vonstatten gehen würde.
  • CyberLink lagert den Videoschnitt in diverse Schnitt-Fenster aus, die „Designer“ heißen. Der Titeldesigner etwa bietet viele Vorlagen und ausführliche Optionen. Dabei weiß das aufgeräumte Gesamtkonzept der Software zu gefallen.
  • Magix implementiert in Video deluxe 2015 Plus eine neue Fish-Eye-Korrektur. Damit kann man die horrizontale Verzerrung der Weitwinkel-Optiken von Action-Cam-Aufnahmen ausgleichen – was sehr gut funktioniert.
  • Nero hat den Start-Dialog des Platinum-Komplettpakets grafisch überarbeitet. Über die Auswahl-Maske hat man direkten Zugang zu allen Programmen sowie Video-Tutorials und Einstellungen.

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