Dazwischenfunken

Wie LTE-Mobilfunk am 5-GHz-Band teilhaben will

Wissen | Know-how

Während Telefonie stagniert, nimmt Datenverkehr im Mobilfunk rasant zu. Das zwingt die Mobilfunk-Industrie, nach neuen Funkbändern zu suchen. Neben den dafür lizenzierten Blöcken, etwa demnächst in Deutschland die Digitale Dividende 2, geriet auch das lizenzfreie 5-GHz-Band in den Blick, in dem sich seit einigen Jahren unter anderem WLAN-Geräte tummeln.

Getrieben vom rapide anschwellenden Datenverkehr in den Mobilnetzen erwägt das Normungsgremium 3GPP Protokolländerungen, um LTE im lizenzfreien 5-GHz-Band zu betreiben. Weil dieser rund 500 Megahertz breite Bereich zurzeit noch wenig belegt ist, könnte er für LTE-Mikrozellen einen günstigen Downlink-Beschleuniger abgeben – wenn da nicht schon WLAN-Router unterwegs wären. Die Systeme können sich heute zwar durch passende Kanalwahl leicht aus dem Weg gehen, aber der Platz ist auch im breiten 5-GHz-Band begrenzt.

Wenn sich in ein paar Jahren 5-GHz-WLANs weiter ausgebreitet haben, kann man nicht mehr so einfach ausschließen, dass eine LTE-Zelle zufällig im selben Moment wie ein WLAN-Router auf demselben Funkkanal ein Datenpaket senden will. Dann werden aber beide Empfänger nichts verstehen, denn wie beim WLAN auch stören sich die Übertragungen gegenseitig. Deshalb muss störungsarme Koexistenz der Systeme sichergestellt sein. Dabei gilt es, einen prinzipiellen Systemunterschied zu überbrücken. ...

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c't 03/2015, Seite 168 (ca. 4.5 redaktionelle Seiten)
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  1. Koordiniert funken
  2. Voll unkoordiniert
  3. Ein neuer Nachbar
  4. Kanäle gebündelt
  5. LAA-LTE vs. WLAN
  6. LAA-LTE vs. LAA-LTE
  7. WLAN bleibt
  8. Zentralistisches WLAN

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Kapitel
  1. Koordiniert funken
  2. Voll unkoordiniert
  3. Ein neuer Nachbar
  4. Kanäle gebündelt
  5. LAA-LTE vs. WLAN
  6. LAA-LTE vs. LAA-LTE
  7. WLAN bleibt
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