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PDFs im Buchlayout

In einer 3D-Ansicht zeigt der kostenlose PDF-Reader Soda PDF 3D Epub-Dateien und PDF-Dokumente wie gedruckte Bücher an und blättert die Seiten mit Hilfe von Animationen wie in echten Büchern um. Wie bei anderen PDF-Viewern lassen sich die Seiten auch einzeln, fortlaufend und im Vollbildmodus betrachten. Standardmäßig kann man PDF-Dokumente und Epub-Dateien durchsuchen, darin enthaltenen Text markieren und kopieren oder mit einer beliebigen Farbe hervorheben, unterstreichen oder durchstreichen. Über zusätzliche Online-Dienste, die 26 Euro pro Jahr kosten, lassen sich PDFs in Word- oder RTF-Dokumente umwandeln, wobei das Layout erhalten bleiben soll. Soda PDF 3D ist für Windows XP und höher sowie für Mac OS X ab Version 10.5 erhältlich. (db)

3D-Animation für Heimanwender

Das 3D-Animationsprogramm iClone von RealIllusion ist auf die vorlagenbasierte Erzeugung von 3D-Animationen spezialisiert. iClone 6 kann schönere Bilder produzieren, indem es auf Indigo RT zurückgreift. Dieser Echtzeit-Renderer nutzt Grafikkarten, um per OpenCL oder CUDA innerhalb von Sekunden realistisch ausgeleuchtete Bilder zu erzeugen (Unbiased Rendering).

Als weitere Verbesserungen nennt RealIllusion die Unterstützung zusätzlicher Lichtquellen und eine Cloth Simulation für natürlich wirkende Kleidungsstücke. Subsurface Smoothing soll Polygonstrukturen per Realtime-Tesselation sehr schnell glätten; Displacement und Normal Maps verfeinern Oberflächenstrukturen.

Zu den Neuerungen gehören außerdem verbesserte menschliche Figuren, mehr Pflanzentypen und neue Texturtypen, ein erweiterter Content-Manager sowie eine überarbeitete Oberfläche mit andockbaren Elementen. Außerdem sollen sich Objekt-Manipulatoren besser handhaben lassen als bisher.

Die englische Version von iClone 6 ist seit Ende 2014 verfügbar; die deutsche soll im Februar 2015 folgen. Sie setzt Windows 7 mit 64 Bit voraus; die Preise beginnen bei 170 Euro. iClone 6 Pro einschließlich Indigo RT schlägt in den USA mit 407 US-Dollar zu Buche. (ghi)

Vielseitige Server-Datenbank

Version 9.4 der Server-Datenbank PostgreSQL bietet sich nicht nur wie gehabt für relationale, SQL-abfragbare Datenbanken an, sondern stärker als zuvor auch für nicht relationale Inhalte. Hierfür unterstützt die Engine einen neuen Datentyp namens JSONB (binary JSON). Dieser weist einerseits den Vorteil des JSON-Formats (JavaScript Object Notation) auf, dass sich jedes gespeicherte Objekt mit einem einfachen Funktionsaufruf in gültigen JavaScript-Code übersetzen und in eine Webseite integrieren lässt. Andererseits überwindet er den Nachteil, dass sich große JSON-Datenbestände nicht sehr effizient indexieren lassen. PostgreSQL kann für JSONB-Tabellen sogenannte GINs (Generalized Inverted Indexes) erzeugen, über die sich einzelne Datenbank-Objekte mit einer einfachen Formelsprache adressieren lassen. Solche Indizes lassen sich laut Spezifikation im Hintergrund aktualisieren, ohne laufende Abfragen zu blockieren. Mit weiteren neu eingeführten Funktionen soll die PostgreSQL auch das Durchsuchen und Bearbeiten einzelner JSON-Objekte ermöglichen.

Mit dem Kommando ALTER SYSTEM SET können Admins per SQL sogar die Konfiguration einer PostgreSQL-Datenbank modifizieren: Das Kommando schreibt Vorgaben in die Datei postgresql.conf.auto, die beim Hochfahren der Datenbank als letztes Skript ausgeführt wird. (hps)

Erweiterbarer PDF-Konverter

Nach einer zweijährigen Testphase mit 1.9.x-Versionen ist PDFCreator 2.0 erschienen. Nach dem letzten offiziellen Release 1.7 haben die Entwickler den freien PDF-Erzeuger vollkommen neu programmiert. Dank der neuen Oberfläche soll sich das Tool nun leichter bedienen lassen. PDFCreator richtet sich als virtueller Drucker ein und erzeugt PDFs aus allen Programmen mit Druckfunktion. Bei Bedarf lassen sich mehrere PDFs sammeln und anschließend zu einem einzigen Dokument zusammenfügen. Über die Einstellungen kann man die Auflösung von Bildern und andere Parameter einstellen oder PDF-Dokumente vor dem Zugriff und dem Drucken schützen. Mit Hilfe des Zusatzprogramms PDF Architect lassen sich Seiten in PDFs löschen oder neu arrangieren. Mit kostenpflichtigen Zusatzmodulen lässt sich der Funktionsumfang erweitern, unter anderem für rund 60 Euro um Editierfunktionen und einen Konverter, der PDFs in editierbare Word-Dokumente umwandelt, oder um ein 30 Euro teures OCR-Modul, das Text in gescannten Dokumenten in editierbaren Text umwandelt. Der kostenlose PDFCreator setzt einen PC mit Windows XP oder höher voraus. (db)

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