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App findet Filme und Serien

Wo gibt es die meisten Staffeln von „Dexter“? Wo kann man den neuen Luc-Besson-Film schon ausleihen? Die iPhone-App des Online-Dienstes „WerStreamt.es“ weiß es. Sie indiziert die Videotheken von Amazon, Apple, Maxdome, Netflix, Sky und weiteren Anbietern. Wer einen Account anlegt, wird sogar benachrichtigt, sobald ein Videodienst den gesuchten Inhalt ins Programm nimmt.

Die App zeigt Preis und Auflösung (HD/SD) an, aber nicht, welche Sprachen und Untertitel zur Wahl stehen. Außerdem erfährt man nicht, ob die Streaming-Anbieter das Gesuchte womöglich in anderen Ländern schon anbieten. Das wäre praktisch, weil man zum Beispiel mit Redirecting-Diensten auch das US-Angebot von Netflix nutzen kann. Die App ist werbefinanziert. Eine Version für Android ist dem Anbieter zufolge „so gut wie fertig“. (cwo)

Schnelle Workflows unter iOS

Workflow ist ein überraschend vielseitiges Automatisierungs-Tool für iPhones und iPads mit iOS 8. In der App gliedert man Arbeitsschritte in Workflows und führt diese bei Bedarf aus – ähnlich wie mit Tasker unter Android und Automator unter MacOS.

So kann man mit einem Tippen eine Webseite als PDF in der Dropbox speichern, den Titel des gerade angehörten Songs auf Twitter posten oder das „Foto des Tages“ der NASA herunterladen und an einen Freund weiterleiten. Laut den Entwicklern kann man über 100 Aktionen von System-Apps und Apps anderer Entwickler wie Dropbox, Facebook und Evernote beliebig kombinieren. Aber nur wenige Systemeinstellungen kann man ändern – immerhin Bildschirmhelligkeit und Lautstärke.

Fertige Workflows kann man als Icon auf dem Homescreen ablegen. Außerdem kann man sie über das „Teilen“-Menü aus anderen Apps heraus starten, um zum Beispiel aus Safari heraus alle Bilder einer Webseite herunterzuladen. Der Einführungspreis beträgt 3 Euro, später soll die App 5 Euro kosten. (cwo)

Geld verschicken per App

Das Start-up Cringle und die Deutsche Kreditbank (DKB) bieten Apps für iOS und Android, mit denen man Geld ähnlich simpel verschicken kann wie mit PayPal: Nachdem man sich mit Handynummer und Bankverbindung registriert hat, gibt man den gewünschten Betrag und die Handynummer des Empfängers an. Das Geld wird dann als Lastschrift transferiert. Man kann auch Geld an Empfänger schicken, die Cringle nicht nutzen. Diese können ihre Kontodaten nachträglich angeben. Die Gebühr pro Transaktion liegt bei 20 Cent, zum Start wurde sie auf 10 Cent gekappt. Cringle verspricht die sichere Speicherung aller Daten auf einem Server in Europa und verschlüsselten Datenaustausch. (cwo)

App-Notizen

Quizduell läuft ab dem 2. Februar wieder als TV-Sendung im Ersten. Bis dahin soll die App überarbeitet werden. Beim ersten Anlauf im Mai 2014 störten Software-Bugs das Zusammenspiel zwischen App-Nutzern und TV-Studio.

Die kostenlose Navi-App Nokia Here ist seit Kurzem als Betaversion in Google Play verfügbar und soll ab Januar in Apples App Store stehen – samt Download-Funktion für die Offline-Nutzung.

Die Carsharing-Angebote Flinkster und DriveNow haben Windows-Phone-Apps veröffentlicht, mit denen man Autos finden und buchen kann.

Die neue Version des Krypto-Messengers Threema blendet inaktive Kontakte aus. Außerdem bietet sie ein Spezial-Layout für Android-Tablets.

Für Sky Go gibt es nun auch eine Android-App. Mit ihr können Sky-Kunden unterwegs Live-TV schauen sowie Serien und Filme streamen.

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