Trends & News | News

Kubuntu 15.04 wechselt auf KDE 5

Mit der kommenden Version 15.04 wird der Ubuntu-Ableger Kubuntu auf die neue KDE-Generation 5 umstellen: Die vor Weihnachten veröffentlichte erste Alpha-Version verwendet als Standard-Desktop Plasma 5 auf Basis von Qt 5.3 und den KDE Frameworks 5.4. Die KDE-Anwendungen liegen noch in Version 4.12 bei. Die aktuelle Kubuntu-Version 4.10 richtet standardmäßig einen KDE-4-Desktop ein; die Entwickler stellen das Tool kubuntu-devel-release-upgrade bereit, um Kubuntu 14.10 auf die Vorabversion von 15.04 zu aktualisieren.

Von Ubuntu stellt Canonical keine Alpha-Versionen zur Verfügung, gibt aber über tägliche aktualisierte Vorabversionen einen Einblick in die Entwicklung von Ubuntu 15.04. Der Daily Build vom 21. Dezember verwendet noch wie Ubuntu 14.10 den Kernel 3.16 und startet mit Upstart; dessen dedizierter Nachfolger Systemd wird allerdings schon mit installiert. Der Unity-Desktop läuft in Version 7 auf dem traditionellen X-Server; Komponenten von Canonicals Display-Server Mir liegen aber bereits bei. Der Gnome-Unterbau ist teilweise schon auf Version 3.14 aktualisiert.

Ubuntu 15.04, Codename Vivid Vervet (lebhafte Grüne Meerkatze), soll am 23. April veröffentlicht werden. (odi)

Red Hat weiter auf Erfolgskurs

Im dritten Quartal seines Geschäftsjahrs 2015, das am 30. November 2014 endete, konnte der Open-Source-Spezialist Red Hat seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent auf 456 Millionen US-Dollar (rund 370 Millionen Euro) steigern. Der Gewinn betrug 48 Millionen US-Dollar, ein leichtes Minus gegenüber den 52 Millionen US-Dollar im Vorjahr.

Der amerikanische Linux-Distributor, der sein Portfolio in den letzten Jahren konsequent Richtung Cloud ausgeweitet hat, kann damit laut Finanzchef Charlie Peters auf 51 Quartale mit Umsatzwachstum in Folge zurückblicken. Umsatz und Gewinn liegen über den Erwartungen der Analysten; die Red-Hat-Aktie legte nach Bekanntgabe der Ergebnisse um zehn Prozent zu.

Den größten Teil seines Umsatzes – 395 Millionen US-Dollar – machte Red Hat mit Software-Abonnements. Davon entfielen laut dem Unternehmen 333 Millionen auf „Infrastruktur-bezogene Angebote“, also vor allem den Red Hat Enterprise Server, und 62 Millionen auf Software-Subskriptionen in den Bereichen Anwendungsentwicklung und „emerging technology“. Der Bereich Training und Service trug mit 61 Millionen US-Dollar zum Umsatz bei. (odi)

Artikel kostenlos herunterladen

Anzeige