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Dokumentenscanner für unterwegs

Der mobile A4-Dokumentenscanner ScanSnap iX100 wiegt nur rund 400 Gramm und arbeitet dank eines eingebauten Lithium-Ionen-Akkus komplett autark; eine Akkuladung soll für 260 Scanvorgänge reichen. Die Scan-Ergebnisse überträgt er per WLAN auf den PC oder mit Hilfe der App „ScanSnap Connect“ auf Smartphones und Tablets. Die App für Android und iOS zeigt die empfangenen Scans an, entzerrt sie bei Bedarf, reicht sie an andere Apps weiter oder speichert sie auf dem Mobilgerät als PDF oder JPEG.

Eine Besonderheit des ScanSnap iX100 ist die automatische Stitching-Funktion, die die nacheinander gescannten Teile einer gefalteten DIN-A3-Seite zu einem A3-Scan zusammenfügt. Ebenfalls mitgeliefert: eine Visitenkartenverwaltung und die Texterkennung Abby FineReader.

Der nur wenig größere imageFormula P-208II von Canon besitzt zwei Scanzeilen; er kann damit beidseitig bedruckte Dokumente in einem Rutsch digitalisieren. Beide Geräte lösen optisch bis 600 dpi auf. Mit 600 Gramm ist der imageFormula aber deutlich schwerer als das Fujitsu-Modell und braucht zur Stromversorgung und zum Datentransfer die USB-Nabelschnur zum Notebook. Sein Dokumenteneinzug nimmt bis zu zehn Seiten nacheinander an – dann allerdings nur leichtes Papier bis 64 g/m2. Außer den üblichen Twain- und ISIS-Treibern liefert Canon die Software CaptureOnTouch und den Presto BizCard Reader mit.

Canons imageFormula P-208II soll noch im Januar 2015 für rund 200 Euro in die Läden kommen, der Fujitsu ScanSnap iX100 ist bereits für rund 230 Euro zu haben. (rop)

Oculus VR kauft Hand-Tracking-Spezialisten Nimble

Das in diesem Jahr von Facebook aufgekaufte Unternehmen Oculus VR ist selbst auf Einkaufstour. Jüngste Errungenschaft: der Hand-Tracking-Spezialist Nimble VR. Die dort entwickelte Infrarot-Kamera Nimble Sense soll jedes einzelne Fingergelenk tracken können. Mit Time-of-Flight-Technik zeichnet die Nimble-Kamera alle 20 Millisekunden eine 3D-Punktwolke auf. So kann die Kamera echte Hände in die virtuelle Realität holen – was das Eintauchgefühl immens verbessern würde.

Ebenfalls zu Oculus gehört künftig die 3D-Scanning-Firma 13th Lab. In einer Oculus-Pressemitteilung heißt es: „Akkurate 3D-Modelle von der echten Welt ermöglichen neue Anwendungen wie zum Beispiel den virtuellen Besuch der Pyramiden in Ägypten oder des Kolosseums in Rom.“ Auch im Bereich Motion Capturing hat sich Oculus einen Experten eingekauft: Chris Bregler arbeitete zuvor für Kinoproduktionen wie Lone Ranger und Star Trek: Into Darkness. (jkj)

UHD-Monitor mit blickwinkelstabilem IPS-Panel

BenQs erster Monitor mit der UHD-Auflösung von 3840 × 2160 Bildpunkten BL3201PT ist anders als die meisten günstigen 4K-Displays mit einem IPS-Panel ausgestattet, das eine hohe Blickwinkelstabilität und Farbtreue mit hundertprozentiger Abdeckung des sRGB-Farbraums verspricht. 4K-Signale stellt er mit einer Bildwiederholfrequenz von 60 Hz dar.

Das Display mit einer Diagonalen von 32 Zoll (81,3 cm) nimmt Videosignale über zwei DisplayPorts (1 × DP, 1 × MiniDP), zwei HDMI-, einer Dual-Link-DVI- und einer VGA-Buchse entgegen. Die 4K-Zuspielung mit 60 Hz funktioniert nur über die DisplayPorts – HDMI 1.4a und DVI können 4K-Signale nur mit maximal 30 Hz übertragen. Zur guten Ausstattung gehören außerdem ein USB-3.0-Hub und ein Slot für SD-Cards (bis SDXC). Für die Audioausgabe sorgen zwei eingebaute 5-Watt-Lautsprecher.

Der BL3201PT ist stufenlos höhenverstellbar, zudem kann man ihn neigen, zur Seite schwenken und sogar ins Hochformat drehen. Die DisplayPilot-Software des Monitors erkennt die Lage des Displays und richtet die Inhalte automatisch aus. Wahlweise kann sie auch Inhalte aus zwei verschiedenen Eingängen gleichzeitig nebeneinander darstellen, was bei vielen Anwendungen einen zweiten Bildschirm erspart. Man bedient den Monitor über ein On-Screen-Display und dem auf dem Standfuß untergebrachten OSD-Controller. Der BL3201PT kostet rund 1000 Euro, BenQ gewährt drei Jahre Vor-Ort-Garantie. (rop)

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