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Threema: Nachrichten per QR-Code weiterleiten

Nutzer der iOS-Version des Krypto-Messengers Threema können nun einzelne Textnachrichten als QR-Code an andere Nutzer schicken. Der Code wird aus dem Text der Nachricht generiert und kann vom Gegenüber mit einem QR-Scanner eingelesen werden. Das lässt sich allerdings auch mit herkömmlichen QR-Generatoren über Copy und Paste bewerkstelligen.

Auf iOS und Android führt die neue Version die Möglichkeit ein, inaktive Kontakte auszublenden. Diese häufen sich bei vielen Nutzern, da Kontakte bei einem Gerätewechsel gelegentlich vergessen, den alten Account samt Krypto-Schlüsseln zu exportieren. Sind diese Daten einmal weg, ist der Zugriff auf den alten Account unmöglich. In den Einstellungen können deswegen jetzt alle Kontakte, die länger als drei Monate nicht mehr aktiv waren, versteckt werden. (mho/fab)

US-Regierung macht Nordkorea für den Sony-Pictures-Hack verantwortlich

Das FBI macht Nordkorea offiziell für den Angriff auf Sony Pictures verantwortlich. Bei einer technischen Analyse seien deutliche Parallelen zwischen dem Vorfall und anderen „bösartigen Cyber-Aktivitäten“ Nordkoreas festgestellt worden. Der Schadcode soll zudem IP-Adressen in Nordkorea kontaktiert haben.

US-Präsident Obama hat daraufhin Gegenmaßnahmen in Richtung Nordkorea angedroht. Wie diese aussehen sollen und wann man zurückschlagen wolle, ließ er offen. Außerdem forderte er striktere Gesetze und internationale Regeln für das Internet, um ähnliche Angriffe in Zukunft zu verhindern. Auch kritisierte Obama das Filmstudio Sony Pictures, welches den Filmstart von „The Interview“ als Reaktion auf Drohungen der Angreifer zuerst verschoben hatte. Die Firma habe sich von der kriminellen Attacke einschüchtern lassen. (fab)

Sicherheits-Notizen

Sicherheitsforscher von Google haben eine Reihe von Sicherheitslücken im Zeit-Server-Dienst NTP entdeckt.

Das BSI berichtet in seiner Zusammenfassung der IT-Sicherheitslage in Deutschland für das Jahr 2014 von einem erfolgreichen Angriff auf ein deutsches Stahlwerk.

Die Entwickler des Versionskontrollsystems Git haben eine Sicherheitslücke geschlossen, über die sich Git-Repositories erstellen ließen, die beim Klonen potenziell bösartige Skripte ausführen.

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