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HD-Remake von Heroes of Might and Magic III

Vom rundenbasierten Strategiespiel-Klassiker Heroes of Might and Magic III soll am 29. Januar eine angepasste HD-Version erscheinen. Sie soll auf Windows-PCs und Tablets mit iOS- oder Android-Betriebssystem laufen. Tablet-Spieler dürfen sich bei der vom französischen Studio DotEmu entwickelten Fassung auf eine spezielle Touch-Steuerung freuen, Windows-Spieler auf die Steamworks-kompatible Multiplayer-Lobby und Widescreen-Grafik. Ein Video zeigt, wie die Entwickler die alten Pixelfiguren überarbeiten – HD-Texturen lassen die Sprite-basierten Figuren nun wesentlich detailreicher erscheinen. Mehr als 25 000 Sprites und Bitmaps wurden demnach verfeinert. Wie viel die HD-Edition von Heroes of Might and Magic III für die verschiedenen Plattformen kosten soll und ob sie alle bisherigen Zusatzinhalte enthält, ist noch unklar. (mfi)

Fantasy-Kartenspiel für Android

Blizzards kostenloses Fantasy-Kartenspiel Hearthstone läuft nun auch auf Android-Tablets. Eine Version für Smartphones soll im Laufe des Jahres folgen. Hearthstone gehört zu den erfolgreichsten Blizzard-Titeln und hat mehr als 20 Millionen Spieler.

Die App erfordert mindestens Android 4.0, 1 GByte Arbeitsspeicher und eine Bildschirmdiagonale von 6 Zoll. Blizzard hat eine Liste mit kompatiblen Geräten veröffentlicht. Darunter finden sich Amazons Kindle-Fire-Tablets HDX 7 und HDX 8.9 sowie HD 6/7, das Google Nexus 7, Nvidias Shield Tablet, Huawei MediaPad X1, Sonys Xperia Z2 Tablet und zahlreiche Samsung-Galaxy-Geräte. Blizzard zufolge ist das Asus Transformer Pad TF300T mit Tegra 3 nicht kompatibel. Außerdem könne es auf Tablets mit der PowerVR-GPU 540 und 544 zu Grafikproblemen kommen. Wer Hearthstone erstmals auf seinem Android-Gerät installiert, erhält laut Blizzard eine kostenlose Standard-Kartenpackung. Dazu muss man ein Spiel in einem beliebigen Modus absolvieren. Wer bereits ein Hearthstone-Konto hat, kann seinen Fortschritt zwischen den Geräten synchronisieren. (mfi)

Flüssigkeitssimulation für PC-Spiele

Die Simulationstechnik Flex ist ein Teil von Nvidias PhysX-Bibliothek und soll die grafische Qualität von Spielen erhöhen. Flex kann nicht nur mehr und feinere Partikel animieren, sondern auch Flüssigkeiten simulieren, die mit anderen Flüssigkeiten oder Objekten interagieren. Auch Gase, Kleidung oder Seile simuliert es. Entwickler können die Technik in ihre Spiele integrieren; allerdings wird Flex nur von GeForce-Grafikkarten beschleunigt. Nvidia hat bis dato noch keine Spiele mit Flex angekündigt, sondern lediglich erwähnt, dass die Technik von der Unreal Engine 4 unterstützt werden soll.

Ein Video zeigt die Interaktion von Festkörpern in einer Flüssigkeit am Beispiel eines Frühstücksmüslis. Die Milch besteht aus bis zu 100 000 Partikeln und wird unter anderem mit Sub-Surface Scattering (Volumenstreuung) gerendert. Ein weiteres Beispiel zeigt Rauch, dessen Form sich beim Kontakt mit anderen partikelbasierten Objekten verändert. (mfi)

Maus für Modder

Die Gaming-Maus Nyth von Roccat soll so flexibel werden wie keine andere. Ein Feld an der Daumenposition bietet Platz für bis zu zwölf Knöpfe in drei Reihen. Das Besondere daran: Der Anwender kann das Feld nach Bedarf bestücken – auch mit doppelt so breiten und unterschiedlich geformten Tasten.

Wer Zugang zu einem 3D-Drucker hat, kann beim Hersteller Roccat weitere Daumentasten-Typen zum Selberdrucken herunterladen. Anwender sollen auch die Möglichkeit haben, Tasten-Designs untereinander auszutauschen. Zusätzlich lässt sich auch die Fingerauflage auf der rechten Seite austauschen.

Die Roccat Nyth wird auf der CES gezeigt und kommt vermutlich im März für etwa 100 Euro auf den Markt. (ghi)

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