Mittendrin statt nur 3D

2015 wird das Jahr der virtuellen Realität

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Virtual-Reality-Primus Oculus VR hat immer noch keine Consumer-Version seiner Rift-Brille angekündigt, doch dafür tauchen Dutzende andere Hersteller mit VR-Hardware auf. Unter anderem soll es bald auch eine Open-Source-Variante geben.

Menschen, die noch kein aktuelles Virtual-Reality-Gerät ausprobiert haben, sind höchstwahrscheinlich genervt vom Hype: „Das gab es doch alles schon in den Neunzigern! Und keiner wollte es am Ende kaufen!“ Wer sich schon einmal ein aktuelles VR-Headset um den Kopf geschnallt hat, erkennt jedoch schnell: Das ist die Zukunft der Unterhaltungselektronik. Erstmals erzeugen die VR-Headsets nämlich etwas, was bisher nie gelungen war: „Presence“ – also das Gefühl, wirklich an einem fremden Ort zu sein. Ausgetrickst wird das Gehirn vor allem durch das im Vergleich zu alten VR-Geräten deutlich größere Sichtfeld sowie das nahezu verzögerungsfreie Headtracking.

Sehr anschaulich konnte man den aktuellen Stand der VR-Technik auf der CES in Las Vegas begutachten. Oculus VR, die Firma, die den Hype vor zwei Jahren mit einem primär aus Klebeband bestehenden Prototypen ausgelöst hatte, zeigte dort in 20 Demo-Räumen ihre neueste Rift-Brille. Im Vergleich zum DK2-Entwicklermodell trägt sich der deutlich leichtere „Crescent-Bay“-Prototyp nicht nur angenehmer, er funktioniert auch besser mit einer konventionellen Brille auf der Nase. Außerdem neu: eingebaute Kopfhörer und 3D-Audio per Software. ...

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