Alles im Plan

Google Kalender einrichten, teilen und überall nutzen

Praxis & Tipps | Praxis

Mit Googles Terminplaner lassen sich Gruppen spontan zusammenschalten und organisieren. Der Zugriff erfolgt über offene Schnittstellen von überall und von nahezu jedem Internet-fähigen Gerät aus. Beim Einrichten und gegenseitigen Kalender-Freischalten gilt es aber einige Dinge zu beachten.

Zeitmanagement ist nicht nur etwas für Konzerne, sondern auch der Alltag von kleinen Firmen, Vereinen und Familien will organisiert sein. Computer, Tablets und Smartphones helfen dabei enorm. Doch erst, wenn die verschiedenen Geräte ihre Daten ohne großen Aufwand miteinander austauschen können, entsteht die ideale Planungs-Plattform. Bei Yahoo und Outlook.com beispielsweise findet man Online-Kalender. Das kompletteste kostenlose Angebot dieser Art ist aber zweifellos der Google Kalender.

Ob der gemeinsame Urlaub, Schulausflüge, Geschäftsreisen von Papa oder der Schwiegermutter-Besuch in warnender Signalfarbe: Mit Googles komfortablen PIM-Werkzeug gelingt es Familien, alle Termine zu koordinieren und im Blick zu halten. Den nächsten passenden Termin findet Mama via Smartphone direkt am Tresen des Kinderzahnarztes. Ihre Klassenarbeiten tragen die Kids selbst in den mit den Eltern geteilten Kalender ein.

Startvoraussetzung ist lediglich, dass Sie über ein Google-Konto verfügen. Die bedeutet allerdings auch, dass Google die Kalender-Einträge in der Cloud mit allen anderen Informationen über Sie verknüpfen kann. Es gilt also der übliche Hinweis für US-amerikanische Cloud-Anbieter: Sehr persönliche Daten oder gar Geschäftsgeheimnisse haben dort nichts verloren. Wer beispielsweise ausschließen will, dass Google Informationen zum Gesundheitsstatus sammeln und mit Suchanfragen verbinden kann, sollte davon Abstand nehmen, seine Arzttermine einzutragen.

Modulares Prinzip

Die Kalender-Anwendung mit einem angelegten Kalender ist in jedem Google-Account bereits vorhanden. Sie als Kontoinhaber sind „Besitzer“ dieses Kalenders. Der Name des Kalenders entspricht dem im Profil hinterlegten Nutzernamen, also nicht etwa der Gmail-Adresse. Die Web-Oberfläche lässt sich über das Google-Dienste-Menü beziehungsweise direkt über www.google.com/calendar erreichen. Dieses Frontend fungiert als Kommandozentrale für Google Kalender. Vieles lässt sich ausschließlich hier einstellen. Alle Einstellungen, die Sie vornehmen, gelten dann beispielsweise auch für den mobilen Zugriff. ...

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