Problem-Vervielfacher

Test und Praxis: USB-3.0-Hubs

Test & Kaufberatung | Test

USB-3.0-Ports sind bei den meisten PCs rar und schnell belegt. Einfache Abhilfe – und sogar das flotte Laden von Tablets – versprechen SuperSpeed-Hubs. Doch in der Praxis lauern zahlreiche Fallstricke. Spart der Hersteller an Schutzschaltungen, besteht sogar Gefahr für den PC.

SuperSpeed-Hubs versprechen den Parallelbetrieb von mehreren USB-3.0-Geräten an einer Buchse des PC – theoretisch bis zu 127. Dank Transferraten von bis zu 450 MByte/s kommen sich selbst mehrere USB-Sticks und externe Festplatten nicht spürbar in die Quere. Dafür drohen andere Tücken, zumal einige Hersteller an gefährlichen Stellen sparen, um den Preis zu drücken – mitunter sogar deutlich unter 20 Euro. Von den rund hundert verschiedenen in Deutschland angebotenen USB-3.0-Hubs haben wir neun repräsentative ins c’t-Labor geholt. Unser günstigster Testkandidat ist der Logilink UA0204 mit vier Ports für 17 Euro. Dafür bekommt man dann aber auch kein Netzteil mitgeliefert, sondern nur eines der von uns viel gescholtenen Y-Kabel. Ähnlich sorgenvoll stimmt der USB-auf-Hohlstecker-Adapter, den Silverstone dem EP01 statt eines Netzteils beilegt – dazu später mehr. Da ist es schon konsequenter, dass Hama bei dem für den mobilen Einsatz beworbenen Dual-Port-Hub mit der schnöden Nummer 54132 den Netzteileingang gleich ganz weglässt.

Vier Kandidaten (Delock 61762, Logilink UA0112A, Hama 39879 und D-Link DUB-1340) zu Preisen von knapp 20 bis 30 Euro ähneln sich mit vier Ports und einem Netzteil bis auf die Gehäuse stark. Zwei weitere fallen etwas aus der Reihe: Der LC-Power LC-HUB-EX4S für 19 Euro hat einen Power-Taster, dessen Einstellung er aber leider vergisst, sobald die Versorgungsspannung nicht mehr anliegt. Der Exsys EX-1183HMVS kostet zwar 74 Euro, bietet dafür jedoch ein robustes Metallgehäuse sowie Schraubbefestigungen für USB-Kabel, Stromversorgung und Gehäuse. ...

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c't 04/2015, Seite 96 (ca. 5 redaktionelle Seiten)
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  1. Kuriositätenkabinett
  2. Komplexe Technik
  3. Gespaltene Persönlichkeit
  4. Komplexe Baumstruktur
  5. Laden oder schnell laden
  6. Stromversorgung
  7. Elektrische Sünden
  8. Praxistipps
  9. Tipp

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  • Bei den Netzteilen geht jeder Hersteller seinen eigenen Weg. Ab 10 Watt – also etwa 5 Volt und 2 Ampere – besteht die Chance, dass iPad und Co. schnell laden.

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Kapitel
  1. Kuriositätenkabinett
  2. Komplexe Technik
  3. Gespaltene Persönlichkeit
  4. Komplexe Baumstruktur
  5. Laden oder schnell laden
  6. Stromversorgung
  7. Elektrische Sünden
  8. Praxistipps
  9. Tipp
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