Datengreifer

Windows Storage Spaces im Vergleich zu RAID-Hostadaptern

Wissen | Know-how

Wer einen (Windows-)Server mit einem RAID-Verbund aufsetzen möchte, steht vor einer weitreichenden Entscheidung: Überlässt man dem Betriebssystem die Verwaltung von Festplatten oder SSDs oder kauft man dazu besser einen teuren Hostadapter? Unsere Experimente zeigen: Kommt drauf an!

Festplatten und Solid-State Disks (SSDs) sind Verschleißteile und fallen irgendwann aus. Ein redundanter Verbund mehrerer Massenspeicher – also RAID – ist der gängige Schutz gegen den Ausfall von einem oder zwei Speichermedien. Die Daten bleiben dabei nicht nur erhalten, sondern auch im Zugriff, weil der Server weiterläuft.

Es gibt jedoch unterschiedliche Ansichten darüber, wie ein RAID am besten einzurichten sei. Die einen schwören auf „richtige“ Hostadapter, sogenanntes Hardware-RAID: Dabei kommt ein Controller zum Einsatz, der die Speichermedien unabhängig vom Hauptprozessor verwaltet. Dieses Konzept ermöglicht es unter anderem, die sensiblen Berechnungen der Prüfcodes in den geschützten Speicher des Hostadapters zu verlagern. Außerdem arbeitet das Storage-Subsystem unabhängig vom Betriebssystem – man kann also auch ein anderes installieren und mehrere virtuelle Maschinen können sich einen RAID-Adapter teilen. Doch gute Argumente gibt es auch für Software-RAID beziehungsweise Software-defined Storage (SdS): höhere Flexibilität, Unabhängigkeit von einem bestimmten Hostadapter-Hersteller, Integration ins Betriebssystem – und geringere Kosten. Wir vergleichen die Speicherplätze (Storage Spaces) von Windows Server 2012 R2 mit den Funktionen von RAID-Hostadaptern. ...

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c't 04/2015, Seite 134 (ca. 4 redaktionelle Seiten)
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Artikel-Vorschau
  1. Software-RAID
  2. Risiken und Nebenwirkungen
  3. Hardware-RAID
  4. Messtechnik
  5. Performance
  6. RAID-Vergleich
  7. Fazit

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  • Auch der RAID-Hostadapter lässt sich über eine grafische Oberfläche konfigurieren – aber auch per Kommandozeile oder mit einem Firmware-Menü.
  • Bei Storage Spaces muss man die Schreib-Caches der Datenträger im Geräte-Manager abschalten.
  • Die Storage Spaces (Speicherplätze) richtet man im Server Manager des Windows Server 2012 ein.

Infos zum Artikel

Kapitel
  1. Software-RAID
  2. Risiken und Nebenwirkungen
  3. Hardware-RAID
  4. Messtechnik
  5. Performance
  6. RAID-Vergleich
  7. Fazit
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