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iOS-Dokumenten-Scanner für unterwegs

Fürs Einscannen von Rechnungen, Texten oder Fotos braucht man keine teure Zusatz-Hardware – ein Smartphone mit ordentlicher Kamera reicht. Diesen Umstand macht sich die kostenlose Scanner-App Scannable von Evernote zunutze, die seit Kurzem für iOS-Smartphones verfügbar ist. Das Einscannen ist damit kinderleicht: einfach das Handy über den Text halten, dann kurz warten, bis die App den Seitenumriss erkannt hat und automatisch auslöst, gegebenenfalls den Ausschnitt anpassen, nächste Seite.

Dabei sollte man das Blatt auf einen dunklen Hintergrund legen, bei Erkennungsschwierigkeiten kann man den Scanner auch manuell auslösen. So lassen sich auch längere Texte schnell abscannen; einzelne Blätter werden als JPG gespeichert, mehrere zu einem PDF aus JPGs zusammengefügt – eine Texterkennung (OCR) wendet Scannable dabei nicht an.

Die App versucht, möglichst viel zu automatisieren: So dreht es Dokumente je nach Textausrichtung, optimiert den Kontrast für die Lesbarkeit und wandelt Visitenkarten (anders als bei normalen Text-Scans) per OCR in eine VCF-Datei um. Die eingescannten Dokumente kann man an die Online-Notizenverwaltung von Evernote schicken, per Mail versenden oder in iCloud, Handy-Galerie und anderen Apps abspeichern.

Richtig rund läuft die App noch nicht: Im Test stürzte sie gelegentlich ab, außerdem gibt es noch kleine Bugs. Auch kann man als Nutzer weder die Ausgabeformate anpassen noch vorab definieren, um was für eine Vorlage es sich handelt: In unserem Test erkannte sie auch Quittungen als Visitenkarten und optimierte Textseiten mit Bildern für Fotografien, wodurch die Texte schlecht lesbar waren. (acb)

Lightroom auf Android-Smartphones

Adobes Foto-Entwickler Lightroom gehört zu den praktischsten Werkzeugen für Viel-Fotografierer – jetzt gibt es die mobile Version auch für Android.

Die App verbindet die Desktop-Version von Lightroom über Adobes Creative Cloud mit dem Smartphone und synchronisiert die über Suchanfragen erstellten Kollektionen des Anwenders. In der App kann man danach im Prinzip fünf Dinge machen: Fotos sortieren, sie bearbeiten, sie an soziale Netzwerke weitergeben oder sie sich auch einfach nur ansehen. Außerdem kann man die Fotos auf dem Smartphone anders herum an Lightroom auf dem PC schicken.

So umfangreich wie auf dem Desktop ist die Mobil-Version nicht: Sie stellt grundlegende Funktionen zur Bewertung und zur Fotokorrektur bereit, darunter Sternebewertung, das Basis-Set zur Bearbeitung von Belichtung, Kontrast, Sättigung, Dynamik, Klarheit, Tiefen und Lichtern aus dem Block Grundeinstellungen, die Presets zur Schnellentwicklung und ein Beschnittwerkzeug.

Wie die iOS-Version ist die Android-App zwar kostenlos, aber ohne Creative-Cloud-Abo nutzlos (mindestens 11,89 Euro monatlich). Derzeit läuft sie nur auf Smartphones und setzt Android 4.1 oder höher voraus. Außerdem empfiehlt Adobe mindestens 8 GByte freien Speicherplatz und eine Quad-Core-CPU mit 1,7 GHz. Auf dem Desktop muss mindestens Lightroom 5.4 installiert sein. (akr)

Sprache und Schilder in Echtzeit übersetzen

Die Babelfische aus Douglas Adams’ Anhalter-Romanen lassen grüßen: Die App Google Übersetzer übersetzt in Version 3.1 Texte in Ton und Bild live, während man sie einspricht oder die Smartphone-Kamera darüber hält.

Während einer Unterhaltung legt man das Smartphone einfach zwischen sich und seinen Gesprächspartner. Jeder spricht in seiner eigenen Sprache und wartet kurz, die App lässt die Übersetzung über die Lautsprecher ertönen: so kann man sich trotz unterschiedlicher Sprachen unterhalten. Die Ergebnisse sind eher durchwachsen, für Small-Talk reicht’s aber. Genauso einfach funktioniert die Texterkennung in Bildern: Dazu hält man die Smartphone-Kamera über den Text und die Software blendet die Übersetzungen über dem Originaltext ein.

Die App Google Übersetzer gibt es kostenlos für Android und iOS. (acb)

App-Notizen

Googles Chat-App Hangouts für iOS kann nun Kontakten den Standort per Tippen freigeben. Außerdem lassen sich Freunde per Telefonnummer finden.

GIFs statt Worte: Mit der iOS-Tastatur PopKey kann man seine Kontakte mit einem riesigen Sortiment animierter GIFs zuballern – die GIFs sind in der Tastatur nach Themen und Popularität sortiert.

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