Trends & News | News

Neue IDE für Gnome

Der Gnome Builder ist eine neue Entwicklungsumgebung für Gnome-Apps. Eine Ende Dezember gestartete Crowdfunding-Kampagne hat bereits nach wenigen Tagen die angepeilten 30 000 US-Dollar zusammengebracht. Derzeit kann man eine Entwicklerversion aus dem Gnome-Git herunterladen; eine anwendertaugliche Version verspricht der Entwickler für April.

Auf dem Programm stehen Standard-Features wie Auto-Completion und automatische Einrückung, aber auch die Integration des Gtk+-Entwicklungswerkzeugs Glade und der Dokumentation der Gnome-APIs, Unterstützung beim Management komplexer Softwareprojekte sowie Git-Integration. Kommt mehr Geld zusammen, sind weitere Features wie Werkzeuge zur Einbindung von D-Bus-Diensten, ein grafischer Debugger, gemeinsames Editieren von Quelltextdateien, Unit-Testing sowie die Unterstützung von JavaScript und Python geplant. (odi)

München unterstützt LibreOffice

Die Stadt München ist dem Beirat der Document Foundation beigetreten. Die Organisation fördert und koordiniert die Entwicklung von LibreOffice. Der Beirat, dem unter anderem Google, Red Hat, Suse, Intel und die Free Software Foundation angehören, repräsentiert die Sponsoren des LibreOffice-Projekts und berät den Vorstand der Stiftung.

In den vergangenen zehn Jahren hat die Stadtverwaltung München rund 16 000 Arbeitsplatz-PCs auf LiMux umgestellt, eine in München gepflegte Linux-Distribution. Die im Dezember freigegebene Version 5.0 nutzt standardmäßig LibreOffice; auch auf den verbliebenen Windows-Rechnern kommt das freie Office-Paket zum Einsatz. (odi)

XBMC-Nachfolger Kodi 14

Mit der neuen Version 14 erhält die bewährte Mediacenter-Software XBMC einen neuen Namen: Kodi Entertainment Center. Der neue Name soll die Anklänge an die Xbox beseitigen, für die XBMC als Xbox Media Center ursprünglich entwickelt worden war. Zudem, so die Entwickler, sei Kodi mittlerweile mehr als ein Mediacenter: Die Software gibt nicht nur Musik, Videos und Fotos wieder, sondern streamt Musik und Videos aus vielfältigen Quellen, lädt Spiele, Newsfeeds, das aktuelle Wetter und vieles mehr.

Kodi 14 (Helix) aktualisiert FFmpeg auf die Version 2.4.4, sodass sich jetzt Videos in den modernen Codecs H.265 (HEVC) und VP9 abspielen lassen. Das Dekodieren von H.265 erfolgt allerdings in Software; schwächere Rechner wie der Raspberry Pi könnten damit überfordert sein. DLNA/UPnP- und Airplay-Support wurden verbessert, das Einlesen der Medienbibliothek beim Start beschleunigt. (odi)

Artikel kostenlos herunterladen

weiterführende Links

Anzeige