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Notensatzprogramm Forte für den Einstieg

Das Notensatzprogramm Forte ist in Version 6 als Box-Version beim Software-Vertrieb Avanquest erschienen. Es richtet sich an Hobby-Komponisten sowie Chor- und Ensemble-Leiter und wurde von Musikpädagogen im norddeutschen Lugert Verlag entwickelt.

Forte setzt maximal zwei Stimmen pro Notenzeile, unterstützt Schlagzeugnotation, die Eingabe einzelner Noten per Maus, Tastatur und MIDI-Keyboard sowie das Transponieren in eine andere Tonart. Das Programm kann MIDI-Dateien importieren und exportieren. Ein Tongenerator spielt den Satz ab und exportiert ihn als Audio-Datei. Außerdem sollen sich VST-Instrumente nutzen lassen.

Forte erscheint in vier Varianten. Das kostenlose Forte Free unterstützt lediglich eine Notenzeile plus Akkordbegleitung und einer Liedstrophe, importiert aber Noten aus MIDI-Dateien. Forte Basic (30 Euro) importiert auch MusicXML und ist auf vier Notenzeilen, zwei Liedstrophen und WAV-Ausgabe beschränkt. Die Home-Edition (100 Euro) unterstützt 16 Notenzeilen und sechs Strophen sowie Gitarrengrifftabellen. Außerdem gibt sie auch MP3 aus. Die Premium-Version (190 Euro) exportiert MusicXML und bringt ein Scan-Modul sowie für den Forte Player eine Orchester-Klangbibliothek mit. Testversionen und die Gratisausgabe stehen bei Lugert zum Download bereit. Außerdem bietet der Verlag eine Auswahl Klassiknoten zum kostenlosen Download an. (akr@ct.de)

MS Office 2016 angekündigt

Die nächste Version von Microsofts Desktop-Bürosuite soll im zweiten Halbjahr 2015 erscheinen und Office 2016 heißen, kündigte das Office-Team einen Tag nach der Windows-10-Präsentation in einem Blog-Eintrag an. Wie bisher sollen die Office-Programme vor allem auf Tastatur- und Mausbedienung ausgerichtet sein. Einzelheiten zur neuen Office-Version will Microsoft erst in den nächsten Wochen bekanntgeben. Voraussichtlich wird sie eine neue Hilfefunktion enthalten, die dem Anwender auch bei Eingaben wie „Ich möchte das Dokument drucken“ weiterhelfen soll. So eine Hilfe ist bereits in den Online-Versionen von Word, Excel und PowerPoint enthalten. (db@ct.de)

Detailverbesserungen für LibreOffice

Nach mehreren Updates zur Fehlerkorrektur bringt LibreOffice 4.4 eine Reihe kleinere Neuerungen. Neue Import-Filter lesen jetzt auch Pagemaker- und RagTime-Dokumente sowie MacDraw-Zeichnungen. Die bestehenden Import-Export-Filter wurden verbessert, insbesondere die für Microsofts OOXML-Formate wie DOCX, XLSX und PPTX. Die freien Schriften Carlito und Caladea sollen unter Linux Microsofts proprietäre Schriften Calibri und Cambria ersetzen, um Microsoft-Office-Dokumente möglichst originalgetreu anzuzeigen.

Modifikationen an der Oberfläche sollen die Arbeit erleichtern. Dazu hat das LibreOffice-Team die Symbolleisten aufgeräumt sowie Dialoge, Menüs und die Seitenleiste überarbeitet. LibreOffice 4.4 steht für Windows, Linux und Mac OS zum Download bereit. (db@ct.de)

Bilder entrauschen mit Denoise projects

Denoise projects aus dem Franzis Verlag reduziert Bildrauschen in Digitalfotos. Dabei zeichnet es laut Hersteller Artefakte nicht weich, sondern ersetzt sie durch Farbpixel aus der Umgebung, wendet Dark-Frame- oder Flat-Frame-Korrekturbilder an wie in der Astrofotografie oder verrechnet aneinander ausgerichtete Bildstapel (Noise-Stacking). Das Programm kennt 87 ISO-Voreinstellungen für JPEG-, Raw-, Smartphone- und Web-Fotos. Die sieben Algorithmen Luminanzrauschen, Farbrauschen, Banding, Farbwolkung, Hotpixel, Salt & Pepper und Lücken nehmen sich unterschiedlicher Probleme an.

Das Programm steht für Windows und Mac OS als 32- und 64-Bit-Version zur Verfügung und arbeitet als Stand-alone-Programm oder als Plug-in in Photoshop und Photoshop Elements. Denoise Professional kostet 130 Euro. Eine Standard-Version ohne Noise-Stacking, Stapelverarbeitung und Raw-Konverter gibts für 70 Euro. (akr@ct.de)

Statistiksammlung Unistat erweitert

Etwa einmal im Jahr bündelt der britische Hersteller Unistat Ergänzungen für seine gleichnamige Statistik-Software in einem Minor Release. Version 6.5.05 hat Funktionen zu Analyse von Dosis-Wirkung-Zusammenhängen erhalten und kann diese grafisch darstellen.

Unistat läuft als eigenständige Anwendung oder als Add-in für Excel und ergänzt letzteres um viele Funktionen für fortgeschrittene Datenanalyse und Reporting. Version 6.5 läuft unter Windows und kooperiert mit Excel 97 bis 2013. Die Light-Edition, bei der die Menge der bearbeitbaren Daten beschränkt ist, kostet 300 US-Dollar. Die Standard Edition, die auch Makros sowie ein SDK umfasst, kostet 995 US-Dollar (Update: 500 US-Dollar). (dwi@ct.de)

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