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Kasten: Netz-Notizen Lancom hat seinen IPSec-VPN-Client auf Version 3.0 aktualisiert. Die Software läuft nun auf Windows 8.1 und kann auf Tablets die Verbindung im Hintergrund dauerhaft halten (Always on). O2 Telefónica hat den Zugang zu seinem...

Robuste Gigabit-Switches

Der 6-Port-Gigabit-Switch TI-PG541 von Trendnet soll auf DIN-Hutschienen in Schaltschränken montiert Industrie-PCs oder Steuerelemente vernetzen. An vier von fünf Buchsen steht Energie bereit (PoE+, IEEE 802.3at). Der Switch bekommt seinen Strom über zwei redundant ausgelegte 48-Volt-Gleichspannungseingänge. Als Verbindung zum Kernnetz kann ein SFP-Slot für Gigabit-Glasfasermodule dienen. Der TI-PG541 soll 300 Euro kosten.

Seinen NM10 bietet der Nürnberger Hersteller MEN Mikro Elektronik in vier Varianten mit Fast- (100 MBit/s) oder Gigabit-Ethernet (1000 MBit/s) und optionaler Energieeinspeisung an. Jeder der auf M12-Buchsen herausgeführten Ports liefert bis zu 30 Watt (PoE+, IEEE 802.3at), der Switch insgesamt aber maximal 60 W. Der lüfterlose und damit wartungsfreie Switch im staubdichten Aluminiumgehäuse (IP40) verträgt –40 °C bis +85 °C Betriebstemperatur. Sein Weitbereichsnetzteil soll 14,4 bis 154 Volt Gleichspannung vertragen, womit der NM10 laut Hersteller nach Zertifizierung gemäß EN 50155 beziehungsweise ISO 7637-2 auch in Fahrzeugen eingesetzt werden kann.

Der NM10 von MEN ist ab 470 Euro zu haben. Weitere Details zu den Geräten finden Sie über den folgenden Link. (ea@ct.de)

Zulassungsverfahren für Frequenzauktion eröffnet

Unternehmen, die an der im Mai oder Juni 2015 stattfindenden Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen teilnehmen wollen, müssen bis zum 6. März Zulassungsanträge bei der Bundesnetzagentur stellen (BNetzA). Deutschland wird damit in Europa als erstes Land seine Nutzungsrechte für Frequenzen im 700-MHz-Bereich an den Mobilfunk vergeben. Diese sollen nach einer ersten Ausbaurunde mit 800-MHz-Frequenzen erneut Regionen mit schwacher Internet-Versorgung zugutekommen. Für weitere Frequenzen im 900- und 1800-MHz-Band laufen die Nutzungsrechte aus, sodass sie neu versteigert werden. Insgesamt kommen 270 MHz unter den Hammer.

Das 700-MHz-Band machen TV-Sender frei, indem sie die terrestrische TV-Ausstrahlung vom DVB-T-Verfahren auf das effizientere DVB-T2 umstellen. Davon zweigt die BNetzA 2 × 30 MHz für den Mobilfunk ab, der Rest geht an Sicherheitsorgane und Bundeswehr. Weil es einige Zeit dauert, bis alle Sendetürme auf DVB-T2 umgestellt sind, wird die Mobilfunkbranche das neue Spektrum wohl frühestens ab 2017 nutzen.

Provider, die in Deutschland bisher noch keine Netze unterhalten, unterliegen keinen Auflagen. Telefónica, Deutsche Telekom und Vodafone sind dagegen verpflichtet, mit den 700-MHz-Blöcken die Autobahnen und ICE-Strecken zu versorgen sowie jeweils mindestens 97 Prozent der Haushalte in jedem Bundesland per Breitband-Internet abzudecken. Jeder der drei Sektoren einer Basisstation muss mindestens 50 MBit/s liefern. Die BNetzA hofft, dass ländliche Haushalte etwa 10 MBit/s erhalten. (dz@ct.de)

Netz-Notizen

Lancom hat seinen IPSec-VPN-Client auf Version 3.0 aktualisiert. Die Software läuft nun auf Windows 8.1 und kann auf Tablets die Verbindung im Hintergrund dauerhaft halten (Always on).

O2 Telefónica hat den Zugang zu seinem LTE-Netz jetzt auch für Bestandskunden geöffnet. Die LTE-Freischaltung läuft automatisch und kostenfrei.

Der Windows-Netzwerktreiber cFosSpeed ist in Version 10 erschienen und funktioniert jetzt auch mit Windows 10.

Der auf der CES vorgestellte WLAN-Router Almond+ mit Smart-Home-Schnittstellen (c’t 4/15, S. 25ff) soll in den nächsten drei Monaten für 280 Euro auf den deutschen Markt kommen.

Für 583 Euro bietet Bintec-Elmeg seine per PoE fernspeisbare WLAN-Basis W1003n für Industrieeinsatz an. Sein Funkmodul ist dualband-fähig und schafft bis zu 300 MBit/s brutto; es soll auch als Client oder Bridge arbeiten können.


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