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LGs LED-Allround-Beamer schafft 1400 Lumen

Zwei Kategorien von LED-Projektoren gab es bislang: Die weitaus größte Gruppe machten die kleinen, transportablen Beamerchen für die Aktentasche aus (zum Beispiel Vivitek Qumi); und dann sind da noch die großen, teuren Heimkino-Geräte wie Optomas HD90. Mit seinem PF1500 will sich LG nun zwischen die beiden Kategorien drängeln. Der Projektor ist mit 1,7 Kilogramm leicht genug zum Mitnehmen, soll aber mit 1400 Lumen auch große Heimkino-Leinwände ausleuchten.

Der größte Vorteil der LED-Technik gegenüber den konventionellen Hochdrucklampen ist die deutlich höhere Lebensdauer: LG gibt beim PF1500 30 000 Stunden an, eine konventionelle Beamerlampe muss nach spätestens 5000 Stunden ausgetauscht werden.

LGs LED-Projektor schafft die Full-HD-Auflösung von 1920 × 1080 Bildpunkten, außerdem zeigt er 3D-Inhalte an – dazu muss man allerdings eine passende Shutterbrille für rund 50 Euro dazukaufen.

Neben den klassischen Eingängen (HDMI, Sub-D-VGA) gibt es weitere kabelgebundene und kabellose Optionen, den Projektor mit Bildern zu versorgen: Unter anderem beherrscht er die Funk-Screencast-Standards Miracast und WiDi; außerdem lassen sich kompatible Mobilgeräte über MHL verbinden. Für die akustische Untermalung sorgen zwei 3-Watt-Lautsprecher, Soundbar-Besitzer freuen sich über die „Bluetooth Out“-Funktion.

Der PF1500 soll im Mai in den Handel kommen und rund 1000 Euro kosten. (jkj@ct.de)

Günstiger Dokumentenscanner: AD125 von Avision

Der duplexfähige Dokumentenscanner AD125 von Avision digitalisiert maximal 50 doppelseitige DIN-A4-Blätter pro Minute und ist für ein Tagesvolumen von bis zu 4000 Seiten ausgelegt. Mit der Preisempfehlung von rund 350 Euro liegt der Bürohelfer eher in der Einstiegsklasse für Dokumentenscanner. Dennoch bekommt man eine Ausstattung, die sonst nur in deutlich teuereren Geräten zu finden sind.

Der AD125 scannt mit hochwertigen CCD-Scanzeilen, Doppeleinzüge erkennt er per Ultraschallsensor. Im Schwarzweiß-Modus bei 200 dpi liest der kompakte Scanner 25 einseitige oder 50 doppelseitige Vorlagen pro Minute ein; bei Farbe und 300 dpi sind es immer noch 20 einseitige respektive 40 doppelseitige Blätter. Die maximale Auflösung liegt – wie bei Dokumentenscannern üblich – bei 600 dpi.

Der Vorlageneinzug des AD125 nimmt 50 Seiten Normalpapier auf und kommt auch mit sehr dünnem Papier klar: Avision empfiehlt Papiergewichte von 34 bis 127 g/m2. Einzeln soll er Vorlagen bis 1,25 mm Dicke einscannen können – was für Kreditkarten ausreicht. Klappt man die ausladende Papierablage ein, beansprucht der 31 Zentimeter breite und rund 16 Zentimeter tiefe Scanner nur wenig Stellfläche auf dem Schreibtisch. Avision liefert die Windows-Software Button Manager 2 sowie je ein Twain- und ISIS-Modul mit, Treiber für Mac OS sind in Vorbereitung. Den Avision AD125 bekommt man mit zwei Jahren Garantie im Fachhandel. (rop@ct.de)

BenQs 24-Zoll-Monitor mit Nividias G-Sync-Technik

BenQ erweitert seine Gaming-Monitor-Serie um ein 24-Zoll-Modell mit G-Sync-Unterstützung. Das TN-Panel des XL2420G läuft dank G-Sync in einem Bereich zwischen 30 und 144 Hz angepasst an die Framerate der Grafikkarte und zeigt die Bilder daher immer genau dann an, wenn sie angeliefert werden. Die dynamische Synchronisation von GPU und Display dürfte – wie bei den in c’t 24/14 getesteten G-Sync-Monitoren – auch beim XL2420G Bildfehler wie Ruckler und Tearing in schnellen Spielen merklich verringern. Damit G-Sync funktioniert, muss im Rechner eine G-Sync-fähige Grafikkarte von Nvidia stecken und das Display muss schnelle Bildwechsel beherrschen: BenQ verspricht für den Monitor eine Grauschaltzeit von nur einer Millisekunde.

Wie bei G-Sync-Monitoren üblich, nutzt auch der XL2420G eine Funktion namens ULMB (Ultra Low Motion Blur). Sie simuliert mithilfe eines Blinking Backlight die Impulsdarstellung von Röhrenmonitoren und sorgt so für eine deutliche Verringerung von Bewegungsunschärfen.

Das 16:9-Display löst mit 1920 × 1080 Bildpunkten auf, angesteuert wird es über zwei HDMI-Buchsen, DVI oder DisplayPort. Den übertragenen Ton kann man am Kopfhörerausgang abgreifen. Wie bei BenQs XL-Serie üblich, lässt sich auch der XL2420G neigen, drehen und in der Höhe verstellen. Seine für Spiele optimierten Bild-Presets kann man ohne Umweg ins Monitormenü an dem an eine USB-Maus erinnernden S-Switch umstellen. Der XL2420G ist ab sofort für rund 550 Euro erhältlich. (spo@ct.de)

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