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Server für 12 Festplatten

Die niederrheinische Firma Grafenthal verkauft einen Storage-Server mit Einzelprozessor, maximal 32 GByte RAM, SAS-RAID-Hostadapter und bis zu 12 internen Festplatten ab 3200 Euro. Zum Einstiegspreis enthält der Storage Server S1212M mit zwei Rack-Einheiten Bauhöhe den Quad-Core Xeon E3-1230 v3 sowie ein 8-GByte-Speichermodul – Festplatten und Betriebssystem kosten extra. Das Gigabyte-Mainboard GA-6LXSV stellt vier Gigabit-Ethernet-Ports bereit, hinzu kommt ein Anschluss für den Fernwartungschip (BMC) Aspeed AST2300.

Am Avago/LSI MegaRAID SAS 9380-4i4e hängen je ein externer und ein interner Mini-SAS-x4-Port, letzterer ist mit der SAS-Expander-Backplane verbunden. Hot-Swap-Rahmen nehmen 3,5-oder 2,5-Zoll-Laufwerke auf, selbstverständlich auch SSDs.

Über den externen SAS-12G-Port mit vier Kanälen lassen sich externe Festplattengehäuse an den S1212M anschließen, falls die interne Kapazität nicht reicht; mit 6-TByte-Festplatten sind immerhin 72 TByte brutto möglich. Optional bestückt Grafenthal den S1212M auch mit 10-Gigabit-Ethernet- oder FibreChannel-Adapterkarten. Das Netzteil ist redundant ausgelegt. (ciw@ct.de)

NAS-Chips mit Cortex-A15-Kernen

Kürzlich hat der Handelskonzern Amazon, der mit seinen Web Services auch zu den größten Cloud-Dienstleistern der Welt gehört, die kleine israelische Firma Annapurna übernommen. Man munkelt über einen Kaufpreis von rund 370 Millionen US-Dollar, Details wurden aber nicht verraten. Annapurna war erst Anfang Januar etwas bekannter geworden, als die NAS-Hersteller Netgear, Qnap und Synology Netzwerkspeicher mit „Alpine“-Chips von Annapurna angekündigt hatten.

Laut den Spezifikationen von Netgear ReadyNAS 200, Qnap TurboStation TS-431+ und Synology DiskStation DS2015xs gibt es die Alpine-Chips in mindestens zwei Varianten, nämlich mit zwei oder vier ARM-Kernen des Typs Cortex-A15. Die teurere Version enthält 10-Gigabit-Ethernet-Controller, die bei der DiskStation DS2015xs über SFP-Ports nutzbar sind. Die Dual-Cores in den beiden anderen Geräten besitzen nur 1-GbE-Controller. Alle Alpine-SoCs sollen vergleichsweise hohe Datentransferraten liefern können, dank Hardware-Beschleuniger auch beim Lesen und Schreiben verschlüsselter Daten. (ciw@ct.de)

Externes SAS-Disk-Gehäuse auch fürs Rack

Silverstone verkauft für 575 Euro ein externes Gehäuse für acht 3,5-Zoll-Festplatten mit SATA- oder SAS-Schnittstellen. Das RS831S besitzt aber keinen SAS-Expander, sondern an der Rückseite zwei Mini-SAS-x4-Buchsen (SFF-8088). Deshalb benötigt der Host-Rechner einen SAS-Adapter mit zwei externen MiniSAS-Port. Ein SAS Host Bus Adapter (HBA) als PCIe-Karte zum Nachrüsten kostet mindestens 130 Euro.

Zwei Lüfter kühlen die Laufwerke im RS831S, ein eingebautes Netzteil liefert Energie. Die Schnellwechselrahmen lassen sich ohne Werkzeug bedienen, 2,5-Zoll-Platten passen aber nicht hinein. (ciw@ct.de)

Flash-Speicher fürs Rack

Den Preis will Dell nicht veröffentlichen, doch das Dell Storage SC4020 Entry-Level All-Flash-Array soll ein „kosteneffizientes“ Flash-Speichersystem sein. Es handelt sich um einen Storage-Server mit redundantem Controller und 24 Einschüben für SAS-Festplatten oder -SSDs. Als Betriebssystem kommt Dell Compellent Storage Center 6.5 zum Einsatz, es läuft je Controller auf einem Quad-Core-Xeon mit 16 GByte RAM. Jeder Controller stellt vier FibreChannel-Ports (8GFC) bereit. In der Basiskonfiguration baut Dell vier SSDs mit je 480 GByte Kapazität ein, die nicht für ständiges Überschreiben ausgelegt sind, sondern vor allem fürs Lesen von Daten. (ciw@ct.de)

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