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Neuauflage von Homeworld

Die Weltraum-Echtzeitstrategieklassiker Homeworld und Homeworld 2 erscheinen am 25. Februar 2015 in überarbeiteter Version. Die Remastered-Collection wird von Gearbox vertrieben und bietet hochauflösende Texturen, schicke Grafikeffekte und einen erweiterten Mehrspielermodus. Bis zu acht Spieler können auf 23 Karten gegeneinander antreten. Auch 4K-Bildschirme sollen unterstützt werden. Überdies wurden die Soundeffekte und die Musik neu abgemischt und die Original-Videosequenzen für HD-Bildschirme überarbeitet. Die ursprünglichen Versionen von Homeworld 1 und 2 liegen ebenfalls bei. Das Spiel setzt die Online-Spieleplattform Steam voraus und soll rund 30 Euro kosten.

Homeworld spielt im Weltraum und nutzt eine dreidimensionale Steuerung – im Unterschied zu den meisten Echtzeitstrategiespielen, die sich auf eine isometrische Perspektive beschränken. Übrig gebliebene Einheiten und Energieressourcen werden in die folgende Mission übernommen. (mfi@ct.de)

7 Days to Die – Minecraft für Erwachsene

Das Open-World-Spiel „7 Days to Die“ kombiniert das populäre Überlebens-Szenario der Zombie-Apokalypse mit einem umfangreichen System zur Herstellung überlebensnotwendiger Gegenstände (Crafting) und der Möglichkeit, alle Elemente der Spielwelt ab- und umzubauen. Um eine Minecraft-ähnliche Klötzchenwelt zu vermeiden, setzt das Hersteller-Team „The Fun Pimps“ auf Voxel-Technik.

Der Spieler startet in einer großen Zombie-verseuchten Spielwelt und muss aus gefundenem und abgebautem Material eigene Waffen, Werkzeuge, Kleidung und Lebensmittel herstellen. Sind die Zombies tagsüber noch langsam, werden sie nachts schnell und damit zum ernsten Problem. In jeder siebten Nacht laufen sie Amok. Da Zombies Türen, Wände und sonstige Hindernisse durchbrechen können, überlebt man nur gut verbarrikadiert. Zur Verteidigung lassen sich unter anderem Fallen und Minen herstellen – hier ähnelt „7 Days to Die“ einem Tower-Defense-Spiel.

Noch bekommt man „7 Days to Die“ nur als unfertige, aber bereits gut spielbare „Early-Access“-Version. Die aktuelle Alpha 10.4 (b10) erweitert die Karte um neue Orte wie einen Supermarkt und enthält einen umfangreichen Editor zum Anpassen der Spielfigur. Auf Wunsch kann man die Spielwelt auch zufällig erzeugen. Das funktioniert bereits in der aktuellen Version sehr gut mit verschiedenen Umgebungen und Gebäuden. Für die Ende Februar erwartete Alpha-Version 11 sollen Waffen überarbeitet und erweitert werden. Außerdem kommen ein verbesserter Zufallsgenerator sowie Steam Networking hinzu. Zur weiteren Planung gehört ein fahrbares Minibike, um damit große Entfernungen schnell zu überwinden – es muss natürlich selbst hergestellt werden. Besonders für den kooperativen Mehrspielermodus ist ein solches Fahrzeug längst überfällig. „7 Days to Die“ ist bei Steam für rund 23 Euro zu bekommen.

(rop@ct.de)

Nintendo giert nach Geld von Let’s-Playern

Wer Nintendo-Spiele aufzeichnet und auf Youtube hochlädt, der musste bis dato befürchten, dass seine Videos wegen Urheberrechtsbeschwerden gesperrt werden. Im Unterschied zu manch anderem Spielehersteller will Nintendo nämlich an den Werbeeinnahmen von Let’s-Play-Videos mitverdienen. Dass Let’s Plays ohnehin bereits kostenlose Werbung für Spiele sind, reicht Nintendo offenkundig nicht aus. Deswegen hat die Firma ein „Nintendo Creators Program“ eröffnet, das sich zunächst in einer Beta-Phase befindet. Um Mitschnitte von Nintendo-Videos zu veröffentlichen, soll man sich dort anmelden und Werbeeinnahmen mit Nintendo teilen. Eingeschlossen sind selbst Uralt-Spiele wie Super Mario 64 oder Donkey Kong für den Game Boy. Die Werbeeinnahmen fließen als eine Art Schutzgeld zunächst komplett an die Firma Nintendo, die dann zwei Monate später einen Anteil von 70 Prozent (bei registriertem Channel) beziehungsweise 60 Prozent (pro Einzelvideo) an den Paypal-Account des Let’s-Players auszahlt. (mfi@ct.de)

Lego-Spielschwemme

Warner Bros hat für 2015 neue Titel der beliebten Lego-Videospiele angekündigt, die meist auch einen kooperativen Mehrspielermodus mitbringen. „Lego Ninjago: Schatten des Ronin“ soll am 26. März für den Nintendo 3DS und die Playstation Vita erscheinen. Spieler können Ninja-Spezialkräfte einsetzen, um Gegner zu besiegen und Rätsel zu lösen. „Lego Jurassic World“ erscheint im Juni und soll Elemente aus allen vier Jurassic-Park-Filmen enthalten. Es läuft auf allen gängigen Konsolen und Windows-PCs. Eine Lego-Ausgabe mit „Marvel’s Avengers“ soll im Herbst folgen. Dort schlüpft der Spieler in die Rolle unterschiedlicher Superhelden und muss nichts weniger als die Menschheit retten. Fürs iPhone, iPad und iPod tTouch soll „Lego Batman 3: Jenseits von Gotham“ im Frühling erscheinen. In diesem Spiel lassen sich laut Warner über 150 spielbare Charaktere freischalten. (mfi@ct.de)

Spiele-Notizen

Ubisoft löschte bestimmte Spiele aus uPlay-Accounts von Kunden, deren Keys bei vermeintlich betrügerischen Drittanbietern erworben wurden.

Die in c’t-Ausgabe 4-15 für The Witcher 3 genannten Systemvoraussetzungen reichen nur für 30 fps in Full HD aus. Dies hat der Entwickler CD Projekt Red zwischenzeitlich bekannt gegeben. Für diese Auflösung muss mindestens eine AMD Radeon R9 290 oder Nvidia GeForce GTX 770 im Rechner stecken.

Die Erweiterung Dead Kings ist für alle Spieler von Assassin’s Creed Unity für PC, Playstation 4 und Xbox One kostenlos erhältlich.

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