@ctmagazin | Leserforum

Flash muss weg

Goodbye Flash! Editorial von Ronald Eikenberg in c’t 5/15, S. 3

Auch ich danke Adobe für alles und bin dann mal weg, wann immer es geht. Auf der Suche nach einem c’t-Link und beim Schreiben dieses Kommentars nervt mein Firefox mit der Frage, ob er das Ausführen von „Adobe Flash“ auf heise.de weiterhin verhindern soll … Ja, er soll „weiterhin blockieren“. „Zwangsurlaub“ für Flash! Auch bei heise.de!

 

Flash bei heise.de

Erst in der letzten c’t habe ich im Editorial Böses über Adobes Flash gelesen und dass der Autor auf Flash basierte Webseiten jetzt wegen ständiger latenter Sicherheitsprobleme links liegen lässt – und Euer Online-Auftritt arbeitet mit Flash? Schon ein schlechter Witz, oder?

Matthias Lenk

Auf heise.de setzen wir in redaktionellen Inhalten kein Flash mehr ein. Doch gelegentlich enthalten Anzeigen Flash-Animationen.

Microsoft hat nichts verstanden

Alles wird Windows, Was Microsoft plant und was es bedeutet, c’t 5/15, S. 52

Wenn ich heute (noch) einen Desktop-Rechner betreibe, dann, um damit zu arbeiten! Ich will dann keine Microsoft-ID, keine Apps und auch nicht immer wieder ein neues Startmenü, eine mich überwachende „Cortana“ oder irgendwelche sonstigen datensammelnden Hintergrunddienste, die mir immer wieder „hilfreiche“ Tipps geben wollen. Microsoft sollte sich einfach darum kümmern, dass auch ältere existierende Programme immer problemlos laufen, und dies auch nach eingespielten MS-Patches. Leider scheint auch die c’t-Redaktion den Aspekt „einfach nur damit arbeiten zu können“, ohne jedesmal eine Funktion an einer anderen Stelle suchen zu müssen, immer weiter außer Acht zu lassen.

Christian Link

Cortana spricht Deutsch

Halb zehn, Ein Blick auf die Januar-Preview von Windows 10, c’t 05/15, S. 54

Sie schreiben, dass Cortana auch in Windows Phone nur in englisch ansprechbar sei. Das kann ich nicht bestätigen. Auf meinem Lumia 930 ist mit dem Denim-Update Cortana mit ausgeliefert worden. Die Spracherkennung versteht deutsch und funktioniert meiner Meinung nach recht gut. Die Frage nach Terminen im Kalender oder dem aktuellen Wetter an irgendeinem Ort wird richtig erkannt und beantwortet. Ebenfalls kann man Termine in den Kalender eintragen lassen oder SMS diktieren.

Heinz-Gerd Hocks

Keine Funkstille

Prozessorgeflüster, von Funkstörern und Funkstille, c’t 5/15, S. 20

Das letzte Prozessorgeflüster endete mit „Und was mache ich jetzt mit meinen schönen, historischen Empfängern?“. Auf „jogis-roehrenbude“ (siehe c’t-Link) gibt es eine Anleitung für einen 1-MHz-Sender kurzer Reichweite, an den man Internet-Radios oder DAB-Receiver als Tonquelle anschließen könnte. Alle alten Empfänger wären dann ohne Umbau im 21. Jahrhundert benutzbar. Den Sender am historischen Empfänger mit einer (DAB-)Fernbedienung zu wechseln, ist sicher faszinierend. Dies nur zur Info, falls die Frage nicht rhetorisch gemeint war.

Alexander Heinz

Milchmädchenargumente

Leserbrief von Marcus Döring zum Editorial „Nutzlose Überwachung“ in c’t 4/15, S. 3

Leider sind Sie es, der mit dem Glauben, dass grenzenlose Überwachung völlige Sicherheit schafft, einer nicht gut durchdachten, aber gebetsmühlenartig wiederholten Argumentation (oder wie Sie es nennen: Milchmädchenargumenten von Träumern) von Teilen unserer, der britischen und amerikanischen Sicherheitsbehörden erlegen ist. Man hätte ja nun aus der DDR lernen können, dass auch der Versuch völliger Überwachung nicht zu mehr Sicherheit führt, sondern zu mehr Widerstand.

Die Ursache für terroristische Straftaten ist nicht die fehlende Überwachung, sondern es sind die Unruhen und Unzufriedenheit, die sich aus den großen Gegensätzen des Wohlstandes weltweit entwickeln. Und davor wird uns auch keine Totalüberwachung schützen.

Sandro Wilhelm

Wir haben die Wahl

Herr Döring befürchtet, dass uns keine andere Wahl bliebe, als total zu überwachen, um uns zu schützen. Dem muss ich widersprechen. Natürlich haben wir eine Wahl. Wir haben dieselbe Wahl, die alle diejenigen hatten, die für die Freiheit und gegen Totalitarismus ihr Leben riskiert und allzu oft auch verloren haben.

Denn unsere Freiheit ist es, die den Islamisten als bekämpfenswert erscheint. Wenn wir sie aus Angst aufgeben, haben wir schon verloren. Meine Überzeugung ist es, dass gegenüber einer Gesellschaft, die ihre Angst überwindet, der Terror ins Leere läuft.

Stefan Kleinschmidt

Erhebliche Vorbehalte

Dieter Spaar, Auto, öffne dich!, Sicherherheitslücken bei BMWs ConnectedDrive, c’t 5/15, S. 86

Ich habe Ihren Artikel mit besonderem Interesse verfolgt, da ich zu den ersten Käufern eines BMW i3 in Deutschland gehöre, bei denen BMW das Fahrzeug sozusagen komplett aus der Hand gegeben hat. Im März 2014 wurde das Fahrverhalten meines Fahrzeuges dann per Onlineupdate verändert, ohne irgendeine Ankündigung oder Erklärung.

Das Verhalten vor der Änderung: Bei hohen Geschwindigkeiten, z. B. 130 mit Tempomat auf der Autobahn, führt eine – auch versehentliche – Deaktivierung des Tempomats zur sofortigen Rekuperation in höchster Stufe. Die Bremslichter gehen an, man wird regelrecht in den Gurt gedrückt. Schon eine erhebliche Gefährdung für nachfolgende Fahrzeuge. Nach der Änderung: Das Fahrzeug segelt zunächst weiter und geht erst sehr verhalten in die Rekuperation über. In der Nacht vom 4.11. auf den 5.11. erfolgte ein erneuter Zugriff auf mein Fahrzeug. Hier kann ich die Veränderungen jedoch nicht ganz so deutlich nachvollziehen wie beim ersten Mal.

Grundsätzlich habe ich erhebliche Vorbehalte gegen einen unabgesprochenen Zugriff des Herstellers auf mein Fahrzeug. Insbesondere wenn scheinbar sehr weitreichende Änderungen – auch des Fahrverhaltens – möglich sind. Irgendwie habe ich davon die Nase endgültig voll und überlege, die Antenne des Mobilfunkmodems nun zu entfernen. Können Sie mir vielleicht eine Hilfestellung geben, wo ich diese im Fahrzeug auffinden kann?

Roland Albes

Die Headunit (quadratischer Metallkasten) und die TCB (kleiner als die Headunit, schwarzes Gehäuse auf der linken Fahrzeugseite) befinden sich unter der Rückbank. Die ist nur festgeklemmt und lässt sich einfach hochziehen. An der TCB ist auf einer Seite mit Doppel-Fakra-Stecker die Antenne angesteckt. Wenn Sie diese abziehen, ist keine Kommunikation mehr möglich; der Notruf geht dann auch nicht mehr.

MIUI ist auch noch da!

Artenvielfalt, Smartphone-Betriebssysteme abseits des Mainstream, c’t 5/15, S. 108

Gerade unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit (muss es jedes Jahr ein neues Smartphone sein, weil der Hersteller kein Update zur Verfügung stellt?) scheint mir das MIUI OS als Alternative zu Android zumindest erwähnenswert. Zumal mit V6 für eine Reihe älterer Smartphones die Möglichkeit besteht, sich auf einer Höhe mit Android 4.4 zu bewegen – andernfalls ist die Nutzung von V5 ja auch schon ein Fortschritt gegenüber veralteten Android-Versionen. Dazu gibt es regelmäßig im Wochentakt Updates durch eine recht aktive Community …

Walter Pohl

Bizarres Thema

Schnüffelstopp, E-Mail-Tracking blockieren, c’t 5/15, S. 176

Es ist schon eine bizarre Blüte unserer postmodernen Gesellschaft, dass man solch ein Thema auf zwei A4-Seiten der c’t diskutieren muss. Die wenigen Bit pro Sekunde, die mein Gehirn an Neuigkeiten verarbeiten kann, lassen sich problemlos per ASCII oder UTF transportieren.

Wenn mir – schon halb auf der Grenze zwischen Ham und Spam – der Absender unbedingt ganz dringend Rendering, Layout und Design aufs Auge drücken muss, funktioniert ein Postscript-Attachment (heute muss es wohl auch schon wieder PDF sein) wunderbar.

Dass ich mir für ernsthafte Kommunikation ein zweites browseroides Geschwür an die Backe hängen soll, und dann, weils noch nicht genug ist, der Inhalt auch noch auf „by value“ und „by reference“ gesplittet, lässt mich nur noch den Kopf schütteln.

Markus Pilzecker

Computer ohne Strom

Der erste Prozessrechner, Neues zu alten Rechnern und das Straßburger Münster, c’t 4/15, S. 20

Als jahrzehntelanger Leser der c’t (und seit mehr als sechs Jahren in Indien) hat es mich sehr gefreut, auch in der c’t etwas über die „Computer vor den Computern“ zu lesen. Vielleicht haben Sie bei einigen Lesern Interesse an der Historie des Rechnens geweckt. Es gibt sowohl in Deutschland als auch weltweit einige Vereine, die sich den unterschiedlichen Aspekten der historischen Rechenmaschinen widmen und aktiv an diesen Themen forschen. Neben den in Ihrem Bericht erwähnten diskreten Maschinen gibt es eine Reihe anderer „Computer“, die Berechnungen ohne Strom erledigen (z. B. die auf Logarithmen basierenden Rechenschieber und analoge Geräte wie Planimeter).

Wir sind stets auf der Suche nach weiteren Interessierten, damit die Geschichte der Vorgänger unserer heutigen Computer nicht in Vergessenheit gerät. Anbei eine unvollständige Liste solcher Vereine (siehe c’t-Link).

Leider konnte ich nicht eher auf Ihren Artikel antworten, da das Heft 4 erst vor ein paar Tagen hier in der indischen IT-Metropole Bangalore angekommen ist.

Detlef Zerfowski

Schnurschalter löst Szenarien aus

Licht unter Kontrolle, Schnurschalter für Z-Wave-Funk, c’t 5/15, S. 67

Technisch ist es möglich, dass ein längerer Druck auf den Knopf ein richtiges Szenario in der Steuerzentrale auslöst. Das klappt aber nur, wenn dort ein virtuelles Z-Wave-Gerät erstellt werden kann. Das ist aktuell nicht bei allen Zentralen der Fall. Wir sind gerade dabei, einige der größten Hersteller zu überzeugen, diese rein in Software zu realisierende Funktion einzubauen.

Bernard Sainte-Marie, CEO CBCC Domotique

Sicherheit über Bord

Der Alles-Automatisierer, Routineaufgaben im Netz automatisieren mit IFTTT, c’t 5/15, S. 130

Etwas verwundert war ich über den enthusiastischen Artikel zu IFTTT. Irgendwie kann ich nicht ansatzweise Ironie in Eurem Artikel finden, so dass ich davon ausgehen muss, alle gemachten Vorschläge seien ernst gemeint und Ratschläge zum Thema Sicherheit besser über Bord zu werfen.

Wie will ich denn meine Email oder Facebookaccounts oder andere Social-Media-Dienste mit dem Dienst verknüpfen, ohne die entsprechenden Zugangsdaten zu hinterlegen? Im Zeitalter von Überwachung, NSA und jeder Menge anderer Skandale muntert c’t ernsthaft auf, solche Dienste zu benutzen? Schön, wenn auch gleich noch die Smart-Home-Komponenten mit integriert werden und IFTTT weiß, ob man zu Hause ist oder nicht, und wenn man treffenderweise auch noch für sich und möglicherweise für andere Familienmitglieder Geofencing aktiviert.

Karl-Heinz Dahlmann

Ergänzungen & Berichtigungen

NAS-Spezifikationen

Extras auf dem NAS, c’t 5/14, S. 39

Anders als in der Meldung wiedergegeben, besitzt die Netzwerkspeicherreihe TVS-x71 von Qnap keine mSATA-Ports. Sie kann daher keine Schreibzugriffe per SSD beschleunigen. Diese Funktion findet man beispielsweise in der TVS-x71U-Serie.

Licht unter Kontrolle

Schnurschalter für Z-Wave-Funk, c’t 5/15, S. 67

Der Swiid-Schnurschalter ist mittlerweile auch in Deutschland offiziell erhältlich; der Listenpreis liegt bei rund 60 Euro.

Lichtgestalten

Hardware-kalibrierbare Monitore mit großem Farbraum, c’t 5/15, S. 118

Im Text stand, dass die Kalibriersoftware des NEC SpectraView Reference 27 bei der Nutzung mit unserem Spektrometer i1 Pro2 vergessen habe, auf den notwendigen Abgleich des Messgeräts mit dem Norm-Weiß hinzuweisen. Dieser Abgleich findet bereits beim Anschließen des Spektrometers an den Rechner statt, sodass die eigentliche Monitormessung nicht beeinträchtigt wird.

NetUPS bei Asustor

Rasante Netzplatten, Netzwerkspeicher mit 10-Gigabit-Ethernet, c’t 4/15, S. 102

Das Asustor-NAS AS7010T kann, anders als in der Tabelle angegeben, auch als NetUPS-Client im LAN lauschen. Dann fährt es bei funktionierender USV-Versorgung auf Nachricht eines NetUPS-Servers nach einem Stromausfall geordnet herunter.

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