Apps für die Welt

Lokalisierung von Windows-Apps

Wissen | Know-how

Microsofts Store für Windows- und Windows-Phone-Apps macht es Entwicklern leicht, ihre Produkte international anzubieten. Um erfolgreich zu sein, müssen die Apps dazu aber in die jeweilige Landessprache übersetzt werden. Wir zeigen anhand einer Beispiel-App, wie man eine möglichst reibungslose Lokalisierung vorbereitet und durchführt.

Gerade wenn man als Entwickler aus einem Land wie Deutschland kommt, dessen Sprache im weltweiten Vergleich nur relativ wenige Menschen sprechen, ist Software-Lokalisierung ein wichtiges Thema: Durch sie erschließt man mit überschaubarem Aufwand eine um ein Vielfaches vergrößerte Nutzerbasis, stärkt seine Marke und steigert im besten Falle seinen Umsatz deutlich. Die Aussicht auf Erfolg im Ausland ist umso größer, je besser sich die Software an die kulturellen und sprachlichen Eigenarten des jeweiligen Zielmarktes anpasst.

Lokalisierung ist allerdings teuer, kostet Zeit und sollte schon zu Beginn der Entwicklung geplant sein. Eine nachträgliche Lokalisierung führt immer zu größeren Umbauarbeiten und unnötigen Kosten. Aber selbst wenn die Entwickler die Lokalisierung technisch sauber implementiert haben: Kompetente Übersetzer kosten Geld. Es existieren zwar kostenlose Werkzeuge, die einem die Übersetzung automatisiert erstellen. Deren Qualität entspricht aber meist nicht den Ansprüchen des Anwenders, da sie zum Beispiel kontextuelle Bedeutungen nicht berücksichtigen. Auch die Kosten für das Testen der Anwendung steigen, da die verschiedenen Sprachversionen in der Regel manuell geprüft werden müssen. Nicht zuletzt fallen auch im Bereich Marketing und Support für die jeweiligen Märkte erhöhte Kosten an. ...

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