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LESEPROBE

Rahmenlos durch die Nacht

Das schlanke Subnotebook Dell XPS 13

Test & Kaufberatung | Test

In der Neuauflage seines 13-Zoll-Notebooks nutzt Dell alle Stromspartricks, die Intels aktuelle Core-i-Generation mit sich bringt – das ermöglicht Laufzeiten bis zu neun Stunden. Weil der Rahmen um den hochauflösenden Bildschirm sehr schmal ausfällt, nimmt das Notebook weniger Platz ein als alle anderen 13-Zöller.

Bildschirme mit schmalen Rändern sind bei Smartphones und Fernsehern seit geraumer Zeit Usus – zumindest im gehobenen Preissegment. Bei Notebooks hat der Trend hin zu Touchscreens die Ränder hingegen größer statt schmaler werden lassen: Eineinhalb Zentimeter Rahmen rundherum waren bereits wenig. Beim neuen Dell-Notebook, das wie seine Vorgänger schlicht XPS 13 heißt, ist der Rand nun deutlich schmaler: An beiden Seiten sowie oben sind es nur noch rund fünf Millimeter. Das sieht nicht nur schick aus, sondern macht das Notebook auch ausgesprochen kompakt. Die Grundfläche ist in etwa DIN A4 groß, was eher an die nächstkleinere 11,6-Zoll-Klasse erinnert, ohne dass man mit einer kleineren nutzbaren Bildfläche vorliebnehmen müsste.

Das Rahmensegment zwischen Panel und Display-Scharnier ist gewohnt breit. Dies ist sowohl ergonomisch sinnvoll – der Bildschirm wird etwas mehr gen Augenhöhe angehoben – als auch technisch notwendig: Irgendwo muss die Panel-Elektronik ja hin. Die Webcam hat Dell ebenfalls dort platziert, denn oberhalb des Bildschirms war kein Platz für sie. In Videokonferenzen fällt dies negativ auf – sei es durch die eher bedrohlich wirkende Sicht von unten oder durch Tendenz zum Doppelkinn. ...


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