Mehrraum-Duell

Musikverteilsysteme von Denon und Samsung

Test & Kaufberatung | Test

Funklautsprecher sind hip. Meist fängt es mit einem kleinen Bluetooth-Lautsprecher an, später soll es dann ein vernetztes System zur Beschallung der ganzen Wohnung sein. Nun wollen sich auch Samsung und Denon eine Scheibe vom „Mehrraumkuchen“ abschneiden.

Mit Denon und Samsung haben zwei renommierte Unternehmen der Unterhaltungselektronik das Thema Mehrraumbeschallung für sich entdeckt. Sie drängen in ein Marktsegment, das derzeit vor allem vom Streaming-Pionier Sonos dominiert wird. Samsung hatte seine Geräte zunächst nur in den USA unter dem schnittigen Namen „Shape“ angeboten – hierzulande waren sie erst ein paar Monate später verfügbar, wobei es der Markenname aus rechtlichen Gründen nicht über den Atlantik geschafft hat. Samsungs Wireless Multiroom Audio System – kurz WAM – besteht aus drei Aktivlautsprechern (M3, M5 und M7), einer Soundbar mit Subwoofer (HW-H750) und dem LinkMate, einem Streaming-Client zum Anschließen an eine HiFi-Anlage.

Zu Denons Heos-Familie gehören drei Aktivlautsprecher (Heos 3, 5 und 7) und ein Streaming-Client. Statt einer Soundbar zur Unterstützung schwachbrüstiger TV-Geräte rundet der HiFi-Spezialist das System allerdings mit dem Heos Amp mit aktiver Endstufe ab. Wie beim Sonos Connect:Amp kann man hier ein paar Regalboxen anschließen. Insgesamt fällt auf, dass sich sowohl Samsung als auch Denon stark am Sonos-Portfolio orientieren. Die Chance, ihre Systeme mit nicht bei Sonos erhältlichen Komponenten wie einem akkubetriebenen Netzwerklautsprecher aufzuwerten, lassen sie ungenutzt. So viel Ähnlichkeit hat auch die Sonos-Anwälte auf den Plan gerufen: Seit vergangenem Jahr läuft ein Prozess, in dem Sonos seinen Konkurrenten Denon die Verletzung zahlreicher Patente vorwirft – das Urteil ist noch nicht gesprochen. ...

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