VoIP-Durchreiche

Tk-Anlagen mehrerer Fritzboxen miteinander koppeln

Praxis & Tipps | Praxis

Die Telefoniefunktionen in Fritzboxen sind bekanntlich sehr ausgereift. Was aber weniger geläufig ist: Mit aktueller Firmware der 6er-Reihe kann man über Städte verteilte Router per VPN-Verbindung zu einer gemeinsamen Telefonanlage koppeln. Pendler etwa sind dann an zwei oder mehr Standorten unter derselben Festnetznummer erreichbar.

Wie man Smartphones als Nebenstellen an eine Fritzbox koppeln und diese auch von unterwegs nutzen kann, haben wir vor ein paar Monaten beschrieben [1]. Wer an einem Zweitwohnsitz als Pensionär oder Pendler einen zweiten Internetzugang mit einer Fritzbox betreibt, kann auch diese Zweitbox als Telefonie-Nebenstelle der heimischen, ersten Fritzbox verwenden. So ist man an beiden Orten unter derselben Rufnummer erreichbar. Auch braucht man am zweiten Standort keinen vollständigen All-IP-Anschluss mehr, sondern nur einen billigeren, reinen Internetanschluss. Jedoch darf keiner der Zugänge mit DS-Lite laufen, wie es Kabel-Internetprovider gern aufschalten [2]. Alle Anschlüsse müssen natives IPv4 mit einer öffentlichen IP-Adresse liefern.

Für die verteilte Telefonanlage verbindet man die beiden Router zunächst mit einem VPN in der Spielart LAN-zu-LAN-Kopplung. Anschließend lassen sich auch ihre Telefoniefunktionen koppeln. Das klingt kompliziert, aber AVM macht die Einrichtung per Browser recht leicht. Hier und da müssen Sie jedoch voreingestellte Optionen ändern, was wir unten beschreiben. ...

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  • Damit man die internen Netze von Fritzboxen per LAN-zu-LAN-VPN koppeln kann, müssen sich die verwendeten IPv4-Adressbereiche aller Boxen unterscheiden.

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