Trends & News | News

Mail-Client The Bat jetzt mit 64-Bit

Über ein Jahr nach der Ankündigung ist die 64-Bit-Variante der Version 6 des Mail-Programms „The Bat“ endlich erschienen. Die 64-Bit-Version soll schneller sein als die bereits verfügbare 32-Bit-Variante und unempfindlicher gegen Angriffe auf den Arbeitsspeicher. The Bat ist nicht ganz leicht zu konfigurieren, dafür aber sehr mächtig. Zu den Stärken gehören ein komplexes Filtersystem, flexible Vorlagen und anpassbare Textbausteine. The Bat 6 unterstützt UTF-8, internationalisierte Domain-Namen und hochauflösende Bildschirme.

Den Entwicklern von Ritlabs zufolge dauerte die Fertigstellung der 64-Bit-Variante deshalb länger als erwartet, weil für die Anpassung der ursprüngliche Code überarbeitet werden musste. Eine weitere Herausforderung bestand darin, die 64-Bit-Version kompatibel zur 32-Bit-Schnittstelle von Simple MAPI zu machen.

The Bat 6.7.20 bietet eine deutsche Programmoberfläche und jetzt auch eine deutschsprachige Online-Hilfe. Die Professional-Version kostet 40 Euro, die Home-Variante die Hälfte. Upgrades auf The Bat Professional kosten 30 Euro. (ghi@ct.de)

Rapidshare schließt endgültig

Der Filehoster Rapidshare stellt zum 31. März seinen Dienst ein. Kunden sollten bis dahin ihre Daten sichern, denn nach der Abschaltung ist kein Zugriff mehr möglich. Die Inhalte und Konten würden dann automatisch gelöscht, erklärte Rapidshare auf seiner Website. Die kostenpflichtigen Angebote lassen sich noch bis Ende Februar verlängern.

Seit seiner Gründung im Jahr 2004 erfreute sich Rapidshare großer Beliebtheit bei Filesharern. Der Anbieter profitierte vom Haftungsprivileg für Serviceprovider: Urheberrechtlich geschützte Inhalte mussten erst nach Hinweisen gelöscht werden. Nachdem der Druck der Behörden und Rechteinhabern zu groß wurde, positionierte sich Rapidshare als Cloud-Anbieter. Im Mai 2014 entließ das Unternehmen drei Viertel seiner Belegschaft und strich das kostenlose Angebot. (dbe@ct.de)

Facebook: Flohmarkt-Funktion und Nachlassverwaltung

Für An- und Verkauf-Gruppen bietet Facebook eine neue Funktion für Kleinanzeigen. Über eine neue „Verkaufen“-Schaltfläche können Nutzer ihre Annoncen aufgeben und Preis, Versandoptionen sowie Standort angeben. Angebote lassen sich zudem als „verfügbar“ oder „verkauft“ markieren. Die Funktion will Facebook „nach und nach“ in den Android- und iOS-Apps sowie auf seiner Website einführen. In den „kommenden Monaten“ sollen weitere Features folgen, die den Handel vereinfachen.

Eine weitere Neuerung betrifft zunächst nur US-Nutzer: Sie können bei Facebook einen Verwalter ihres digitalen Nachlasses bestimmen. Nach dem Tod des Nutzers führt dieser das Profil im Gedenkzustand weiter. Die Vertrauensperson kann Einträge posten, Freundschaftsanfragen beantworten und das Profilbild aktualisieren. Nachrichten an und vom Verstorbenen kann sie nicht lesen, betonte Facebook. (dbe@ct.de)

Maxthon-Browser mit Werbeblocker

Der alternative Web-Browser Maxthon bringt in seiner neuen Version einen vorinstallierten Werbeblocker mit. Maxthon kooperiert dazu mit der deutschen Eyeo GmbH, deren Adblock Plus „nervige Werbung“ aus Websites filtern, Nutzer-Tracking verhindern und vor Schadprogrammen schützen soll.

Umstritten ist das „Acceptable Ads“-Programm: Werbevermarkter können ihre „unaufdringlichen Anzeigen“ auf eine Whitelist setzen lassen, der Filter lässt sie dann passieren. Um auf die Liste zu kommen, haben Google, Amazon und offenbar auch Microsoft Geld an Eyeo überwiesen. (dbe@ct.de)

Artikel kostenlos herunterladen

weiterführende Links

Anzeige