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Klingende Gaming-Tastatur

Der Peripheriehersteller Rapoo setzt seine Ausflüge in den Gaming-Bereich fort. Das Vpro „V700 Mechanical Gaming Keyboard“ ist eine solide verarbeitet Tastatur mit mechanischen Schaltern. Die einzigen Abweichungen vom Standard-Layout sind vier Tasten über dem Ziffernblock. Sie rufen den Medien-Player auf, schalten den Ton aus und legen die Windows-Taste lahm. Die vierte Taste aktiviert die Makrofunktionen.

Mit dem Windows-Treiber lassen sich fast alle Tasten frei belegen – sogar die Leertaste. Bis zu fünf Profile speichert die Tastatur in ihrem internen Speicher. Im Treiber lassen sie sich einzelnen Spielen zuordnen.

Die gelben Kaihua-Switches bieten einen ähnlichen Schaltpunkt wie die Cherry-Switches vom Typ MX Red und laufen sogar noch etwas glatter als ihr Vorbild. Unangenehm fiel bei einem Kurztest jedoch auf, dass die Tastatur bei jedem Anschlag glockenhaft nachklingt. Dagegen war auch mit einer dämpfenden Unterlage nichts auszurichten – sensible Gamer seien gewarnt. Der empfohlene Verkaufspreis liegt bei 90 Euro. (ghi@ct.de)

Psycho-Krimi „Fahrenheit“ erscheint Remastered

Das Entwicklungsstudio Quantic Dream hat zusammen mit Aspyr eine überarbeitete Version des Adventure-Klassikers „Fahrenheit: Indigo Prophecy“ veröffentlicht. Der 2006 erschienene Kriminalfall katapultierte Studio-Chef David Cage in den Entwickler-Olymp. Fahrenheit enthält bereits zahlreiche dramaturgische Elemente wie mysteriöse Mordfälle, übernatürliche Phänomene und Split-Screen-Darstellungen, mit denen Cage später in „Heavy Rain“ und „Beyond“ auf der Playstation für Aufsehen sorgte. Dank der aufwendigen Inszenierung und Vertonung entfaltet das Drama eine kinoreife Atmosphäre. Für die Neuauflage wurde die Grafik leicht aufpoliert und die Steuerung an aktuelle Gamepads angepasst. Fahrenheit Remastered ist auf Steam für Windows, OS X und Linux für 9 Euro erhältlich. Die 2 GByte große App-Store-Version für iOS (mit MFi-Controller-Unterstützung) kostet 10 Euro. (hag@ct.de)

Surreales Spiele-Experiment „Plug & Play“

In der Kürze liegt manchmal die Würze. So ist „Plug & Play“ von den Schweizer Entwicklern Michael Frei und Mario von Rickenbach auch eher surreales Experiment als ausgewachsenes Spiel. Knapp eine Viertelstunde beobachtet man hier merkwürdige Figuren, die anstelle des Kopfes eine Buchse und einen Stecker haben. In den Szenen reagieren sie auf Fingertipps des Spielers, laufen blindlings herum, stupsen sich gegenseitig an und stecken sich in absurde Positionen. Dank der skurrilen Zeichnungen und Animationen wurde das Kunststück für den Nuovo Award des Independent Game Festival nominiert. Im App Store ist es für iOS vom Etter Studio für 3 Euro erhältlich, Versionen für Android und Browser sollen folgen. (hag@ct.de)

Waffen in App-Store-Screenshots nicht mehr erlaubt

Apple weist offenbar iOS-Spiele ab, auf deren App-Store-Beispielbildern oder Demovideos Waffen oder gewalttätige Inhalte zu sehen sind. Dies geht aus einem Bericht des Online-Magazins Gamasutra hervor, der die Action-Spiele „Gunslugs II“, „Rooster Teeth vs. Zombiens“ und „Tempo“ als Beispiele aufführt. Der „Tempo“-Entwickler Warchest stellt seine App-Store-Bilder in bestimmten Bereichen nur noch zensiert dar. Waffen sind verpixelt oder durch andere Effekte überzeichnet. Pascal Bestebroer ist für die Entwicklung des im Retro-Pixelstil gehaltenen Gunslugs II verantwortlich und erklärte gegenüber der Website Kotaku, dass seinem Verständnis zufolge neuerdings selbst Screenshots für Spiele mit einem 12+-Rating mindestens für Kinder ab 4 Jahren geeignet sein müssen. Ein Update für Gunslugs II sei von Apple zunächst zurückgewiesen worden, weil ein zuvor akzeptierter Screenshot nicht mehr den neuen Vorgaben entsprach. In Gunslugs II bestehen die comicähnlichen Figuren nur aus wenigen Pixeln, Waffen sind kaum erkennbar. Bei Rooster Teeth vs. Zombiens verwandelten die Entwickler laut Kotaku eine Comic-Pistole in einen Baseballschläger, um eine Freigabe zu erhalten. (mfi@ct.de)

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