Klima-Kontrolleur

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TFA-Dostmanns Weatherhub-System bringt Informationen zum Raumklima aufs Smartphone.

Mittelpunkt des Weatherhub-Systems von TFA ist ein kleines Gateway, das man per Ethernet mit dem Router verbindet. Es schlägt eine Brücke zwischen WLAN, Internet und den am Gateway angemeldeten Funksensoren, die im 868-MHz-Band arbeiten. Im Weatherhub-Starterset (vorne) befindet sich neben dem Gateway ein einfacher Sensor: Er misst lediglich die Temperatur. Als Zubehör sind weitere Sensoren ab 20 Euro zu haben – etwa ein Thermo-/Hygrometer oder ein Wasserstandsmelder.

Ist das Gateway am Netz, muss der Sensor zunächst über die für iOS und Android erhältliche Weatherhub-App angelernt werden. Dazu fotografiert man den QR-Code auf der Rückseite des Sensors, schon taucht er in der App auf. Fortan sammelt es alle sieben Minuten die Daten der Sensoren und schickt sie auf den Server eines Dienstleisters. Es fallen keine Kosten an, die Daten werden allerdings maximal drei Monate vorgehalten.

In der App lassen sich für jeden Sensor Grenzwerte definieren, bei deren Über- oder Unterschreitung sie sich per Benachrichtigung oder über ein akustisches Signal bemerkbar macht. Eine Wasserstandswarnung braucht maximal eine Minute, bis sie auf dem Smartphone erscheint. Die App ist wenig ansprechend gestaltet, bietet aber einen guten Überblick über den aktuellen Zustand aller Sensoren – eine Tablet-Version gibt es nicht. Die Auswertungsmöglichkeit beschränkt sich auf den Listenaufruf aller Sensormesswerte eines Tages – eine Exportfunktion ist bei den Standardsensoren nicht vorgesehen. Als CSV-Datei per Mail bekommt man die Daten nur beim Kauf eines doppelt so teuren Profisensors, der in Kürze verfügbar sein soll. (sha@ct.de)

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