Foto-Modelle

Bildmanipulation mit 3D-Objekten aus der Datenbank

Wissen | Know-how

Um die Aufnahme einer gewöhnlichen Straßenszene in ein Action-Foto zu verwandeln, müssen auch Bildbearbeitungsprofis tief in die Trickkiste greifen. Forscher der Carnegie-Mellon-Universität wollen das ändern: Mit Hilfe von 3D-Modellen aus der Datenbank wandeln sie in 2D abgelichtete Gegenstände in plastische Gebilde zum Drehen und Wenden. Ihre Arbeit zählte zu den Highlights der letztjährigen Siggraph.

Ein Auto, das von der Straße abhebt und einen Salto vollführt. Ein auf der Hand sitzender Origami-Kranich, der mit den Flügeln schlägt und davonfliegt – das riecht stark nach einem Filmdreh oder einer virtuell komponierten 3D-Szene. Ist es aber nicht. Es handelt sich um ein Video, das zeigt, wie eine neue Bildbearbeitungstechnik fotografierte Objekte in beliebig manipulierbare 3D-Objekte wandelt (Bild-, Video- und Testmaterial siehe c’t-Link).

Wer in einer fotografierten Szene nachträglich Gegenstände verrücken möchte, braucht ein ausgeprägtes Vorstellungsvermögen und Bildbearbeitungsgeschick. Will man ein im Foto enthaltenes Objekt komplett neu positionieren, müssen nicht nur entstandene Lücken gefüllt und fehlende Objektteile rekonstruiert werden. Der Bildbearbeiter muss auch die Beleuchtung der Szene durchschauen und die Perspektive berücksichtigen. Kein Wunder also, dass sich selbst einfache Fotomontagen immer wieder durch perspektivische und beleuchtungstechnische Ungereimtheiten entlarven. ...

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