Gemeinschaftsdienst

Freifunk-Knoten einrichten und nutzen

Praxis & Tipps | Praxis

Gratis-WLAN gibt es schon vielerorten, aber längst noch nicht überall. Wenn auch Sie Ihren Kunden, Nachbarn oder Freunden einen Internetzugang per Funk bereitstellen wollen, drängt sich die Teilnahme am Freifunk-Projekt geradezu auf: Passende Hardware ist billig, zieht nicht viel Strom und ist im Handumdrehen aufgesetzt.

Freifunk-Gemeinschaften gibt es inzwischen in großen und kleinen Städten von Aachen bis Xanten. Wenn Sie daran aktiv teilnehmen und etwa für Kunden einen offenen Internetzugang errichten wollen, brauchen Sie lediglich einen WLAN-Router für weniger als 20 Euro und etwas Zeit.

Der neue WLAN-Router dient mit einer neuen Firmware als Freifunk-Zugangspunkt: Er kann als Einzelgerät ein Freifunk-Netz in seiner Reichweite vergrößern oder als Zusatzgerät zu Ihrem vorhandenen Internet-Router eine neue, von Ihrem Internetanschluss getrennte Freifunk-WLAN-Zelle aufbauen. Dabei lässt er sich so einstellen, dass die Gäste nicht die ganze Bandbreite Ihres Anschlusses belegen.

Die Gäste surfen vom internen Netz getrennt über einen Adressbereich des Freifunk-Projekts. So geraten Sie zwar nicht in die Schusslinie, sollten aber Ihre Gäste auch im Interesse der Freifunk-Gemeinde trotzdem dazu anhalten, fragwürdige Aktivitäten zu unterlassen (siehe auch S. 124). ...

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