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Linux 4.0 bringt Kernel Live Patching

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Die letzte Zahl in der Versionsbezeichnung wurde Linus Torvalds zu groß, daher bekommt der nächste Kernel die Nummer 4.0. Bei dieser Version werden sich Sicherheitslücken ohne Neustart des Systems beheben lassen. Ein verzögertes Aktualisieren von Dateieigenschaften soll die Performance von Ext4 verbessern.

Der Mitte April erwartete Nachfolger des Linux-Kernels 3.19 wird die Bezeichnung 4.0 tragen. Das gab Linus Torvalds Mitte Februar bei der Freigabe der ersten Vorabversion bekannt. Mit dem Sprung will er vermeiden, dass die zweite Stelle der Versionsbezeichnung zu groß wird. Dieser Entscheidung war eine Google+-Umfrage vorausgegangen, in der Torvalds ein Stimmungsbild einholt hatte; dabei hatten sich 56 Prozent von rund 29 000 Umfrageteilnehmern für den Versionssprung ausgesprochen.

Technische Anlässe für eine Erhöhung der ersten Zahl gibt es seit nunmehr elf Jahren nicht mehr, als Torvalds von einem Entwicklungsmodell mit „Major-Releases“ auf eine kontinuierliche Weiterentwicklung umgestellt hat, bei der jede neue Version größere Neuerungen bringen kann. Das wird seitdem konsequent praktiziert – auch bei 4.0 wieder. ...

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