Test & Kaufberatung | Spielekritik

Indie- und Freeware-Tipps
Video: c’t zockt: Alice in the Mushroom Hole, Mecha Trigger und Even the Stars

In Alice in the Mushroom Hole (Windows, OS X, Linux, Browser) entführen Nils Kübler und Jeremiah Pena den Spieler in die wundersame Welt von Lewis Caroll. Die kleine rotgesichtige Alice fällt in ein scheinbar endlos tiefes Loch und muss vom Spieler an 30 tödlichen Hindernissen vorbeigelotst werden. Mal hüpft Alice über Pilztrampoline, mal lässt sie sich mit Fässerkanonen wie eine Flipperkugel durch die Gegend schießen. Der Parcours ist knackig, erfordert gutes Timing und schnelle Reflexe. Gott sei Dank speichert das Spiel auf jedem Bildschirm den Fortschritt, sodass man ohne Ladepause neue Versuche wagen kann – hübsch animiert und äußerst knifflig.

Bunt und actionreich geht es in Mecha Trigger (Windows, OS X) zu. In dieser Simulation von Kevin Pauly steuert der Spieler seinen Mech nur über Text-Kommandos. In einer stilisierten Stadt duelliert er sich mit Online-Gegnern oder der KI. Um ganz in die Kämpfe einzutauchen, kann man sich auch eine Oculus Rift aufsetzen – allerdings wird dann das Tippen der Kommandos schwierig.

Im Weltraum ist es ganz schön einsam. Mit dieser Erkenntnis zieht Even the Stars (Unity-Browser) dem Spieler den Zahn, dass „da draußen“ überall bunte Lasergefechte wie in Star Wars ablaufen. Der Spieler steuert sein Raumschiff über Textkommandos, klappert Planeten im Weltraum ab und schreibt ein Log-Buch, das er am Ende mit anderen tauschen kann. Wer experimentelle Spiele wie Mirror Moon mag, sollte sich die prämierte Gemeinschaftsarbeit des Franzosen Pol Clarissou und des Polen Nicholas Gaven einmal genauer ansehen.

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