Hit-Maschine auf Raten

Ratenkauf und Abo für Musik-Software Sonar

Test & Kaufberatung | Test

Cakewalk führt für Sonar ein zusätzliches monatliches Bezahlsystem ein. Gerade für Einsteiger sind die günstigen Preise auf den ersten Blick verlockend, obwohl die sonstigen Modernisierungen moderat ausfallen.

Zunehmend mehr Software-Hersteller aus der Musikbranche finden Gefallen an einem Abo-Bezahlmodell für ihre Digital Audio Workstations. Neben Avid, dessen kommende Pro Tools 12 im Abo bezahlt werden können, bietet Cakewalk für sein Sonar zumindest eine Ratenzahlung an. Statt den vollen Preis zu zahlen, können Kunden den Kaufpreis in monatlichen Raten abstottern. Nach einem Jahr geht die Software in ihren Besitz über. Stellt man die Zahlungen vorher ein, schaltet die Software in einen Demo-Modus, in dem sich Projekte laden, aber nicht mehr speichern lassen. Immerhin kann man die Ratenzahlung zu einem späteren Zeitpunkt fortführen und die Speicherfunktion wieder aktivieren.

Die Haken der neuen Bezahl-Optionen findet man nur im Kleingedruckten. Wer genau nachrechnet, kommt bei der Ratenzahlung auf einen effektiven Jahreszins von rund 20 Prozent – da ist selbst eine Dispo-Überziehung günstiger. Zudem gewährt Cakewalk Kunden, die die Software normal kaufen, nur noch ein Jahr lang kostenlose Updates. Danach müssen sie eine „Sonar Membership“ abschließen, die pro Monat immerhin der Hälfte der Ratenzahlung im ersten Jahr entspricht – je nach Ausbaustufe der DAW also zwischen 4,50 Euro und 22,50 Euro pro Monat. ...

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