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IFTTT erweitert App-Angebot

Der Automatisierungsdienst IFTTT (if this then that) will mit drei Apps den Einstieg in die vernetzte Automatisierung erleichtern: „Do Button“ führt eine einzelne Aktion per Knopfdruck aus, „Do Picture“ nimmt ein Bild auf. „Do Note“ erwartet eine Texteingabe. Nutzer suchen sich Arbeitsabläufe (Recipes) aus dem Angebot von IFTTT aus und passen sie ihrem Zweck an. Do Button schaltet so beispielsweise eine WLAN-Glühbirne ein oder verschickt den aktuellen Standort per E-Mail. Bis zu drei Recipes merkt sich jede der Apps.

Voraussetzung ist ein Account bei IFTTT, außerdem mindestens iOS 7. Die Android-Versionen laufen ab Version 4. (imj@ct.de)

OneNote erkennt Text in Bildern

Sowohl für iOS als auch für OS X hat Microsoft eine neue Auflage der kostenlosen Notiz-App OneNote veröffentlicht. Die iPad-Version findet Suchbegriffe nun auch auf Fotos (OCR). Über die neue Zeichnen-Palette markiert man Textstellen und fügt Skizzen und handschriftliche Notizen ein.

Im Unterschied zur iOS-App kann die ebenfalls neue Mac-Version 15.7.1 Skizzen nachträglich verändern. Die Handschrift erkennen kann nach wie vor nur OneNote für Windows. (rsr@ct.de)

Projektplaner überarbeitet

Die Projektmanagement-Software Merlin hat zahlreiche neue Funktionen erhalten: Nutzer können Netzpläne jetzt als Organigramme oder Mindmaps anzeigen und exportieren. Die Leistungswertanalyse (Earned Value Analysis) bezieht Budgets in die Projektplanung mit ein. Die Bedienoberfläche wurde überarbeitet und an Retina-Auflösungen angepasst, so der Hersteller Project Wizards. Eine erweiterte Symbolleiste biete Zugriff auf standardmäßig ausgeblendete Optionen wie das Anlegen einer neuen Spalte oder das Anzeigen von Warnungen. Die Filter-Funktion soll schneller und flexibler sein.

Mindestvoraussetzung für das in Merlin Project umbenannte Programm ist Mac OS X 10.9.5 Mavericks, Nutzer der Server-Version sollten bis zu deren Aktualisierung bei Version 2 bleiben. (imj@ct.de)

Apple baut Serverfarmen in Europa

Für den Bau von Serverfarmen in Dänemark und Irland investiert der Computerhersteller 1,7 Milliarden Euro. Beide Anlagen sollen 2017 in Betrieb gehen und iCloud-Dienste, Apples Kartendaten, Sprachaufzeichnungen von Siri, Musik und Apps beherbergen. Damit kommt Apples Cloudspeicher einen Schritt näher an hiesige Datenschutzbestimmungen, die eine Speicherung von Firmendaten in Übersee untersagen.

Laut Apple handelt es sich um das bisher größte europäische Projekt des amerikanischen IT-Unternehmens. Es schaffe eine dreistellige Zahl neuer Arbeitsplätze und setze auf nachhaltige Energiekonzepte: Die Anlage im dänischen Viborg werde ihre Abwärme ins lokale Fernwärmenetz einspeisen. (imj@ct.de)

Apple behebt Grafikfehler beim MacBook Pro

Eine Fehlfunktion des Grafikchips, die bei MacBook-Pro-Modellen aus den Jahren 2011 bis 2013 auftritt, wird von Apple kostenlos repariert. Zuvor bezahlte Rechnungsbeträge für die Instandsetzung will das Unternehmen zurückzahlen. Lange Zeit hatte Apple sich geweigert, das Problem als Serienfehler anzuerkennen, weshalb mehrere Sammelklagen liefen.

Betroffen sind MacBooks mit 15- oder 17"-Display und AMD-GPU, bei denen es zu spontanen Neustarts, schwarzen Bildschirmen, verzerrter Darstellung, Streifenbildung und Problemen mit externen Displays kommen kann. Apple hat in das „Reparaturerweiterungsprogramm für Videoprobleme“ auch das MacBook Pro Retina 15" mit Nvidia-GPU aus der Zeit zwischen 2012 und 2013 aufgenommen. Nutzer können auf Apples Website (siehe c‘t-Link) prüfen, ob ihr MacBook dazugehört. (jes@ct.de)

Apple übernimmt Audio-Spezialist

Der Hersteller von Instrumenten- und Effekte-Software Camel Audio ist von Apple aufgekauft worden.

Bereits seit Januar ist nur eine eingeschränkte Website erreichbar. Bestehende Kunden können dort noch bis zum 7. Juli Software-Pakete herunterladen, der E-Mail-Support wird zum gleichen Datum eingestellt. Ob bisherige Produkte wie Alchemy oder CamelPhat in Logic X respektive GarageBand integriert werden oder ob es Apple darum geht Entwickler einzukaufen, war zum Redaktionsschluss unklar. (tru@ct.de)

iOS-Erweiterung für systemweiten Dropbox-Zugriff

Mit dem jüngsten Update auf Version 3.7 hat Dropbox seinem iOS-Client eine Erweiterung spendiert, die es anderen Apps erlaubt, Daten im Cloudspeicher des Dienstes abzulegen. Das sogenannte Action Sheet lässt sich über die Bereitstellen-Funktion aufrufen.

Beim ersten Aufruf muss man es zunächst über die Schaltfläche „Mehr“ der Auswahl hinzufügen. Das Ganze setzt iOS 8 voraus. (jra@ct.de)

Apple-Notizen

iTunes 12.1.1 repariert einen Fehler, der die Synchronisierung zwischen Windows und iOS verhinderte.

Ende März deaktiviert Apple die Anmeldung mit AOL-Konten. Zum Umstieg auf die Apple-ID soll lediglich eine Anmeldung in iTunes notwendig sein, anschließend führe einen das Programm durch die Umstellung.

Die plattformübergreifende Entwicklungsumgebung Xojo 2015r1 kompiliert iOS-Apps nun auch in 64 Bit und erfüllt damit die verschärften Bedingungen, die im App Store seit Anfang Februar gelten.

In den Beta-Versionen von OSX 10.10.3 sowie iOS 8.3 sind mehr Emoji  vorhanden. Den größten Anteil machen dabei unterschiedliche Hauttöne bei Gesichtern und Handzeichen aus.

Bei einigen Anwendern verlangsamen Apples Thunderbolt-Displays das lokale Netz: Manche verschicken große Datenmengen über das lokale Netzwerk. Erst wenn man sie vom Netz trenne, ebbe die ungewollte Datenflut ab. Ob Apple dieses Problem bald mit einem Firmware-Update beheben wird, war bis Redaktionsschluss nicht zu erfahren.

Apples Kartendienst ermöglicht nun auch deutschen Kleinunternehmen, ihre Firmeninformationen hinzuzufügen. Zudem halten animierte Objekte Einzug; den Anfang machen Großbritanniens Wahrzeichen Big Ben und London Eye.

Apples Reise-Adapter-Kit ist wieder verfügbar – für 35 Euro. Die sieben Stecker passen auf alle Apple-Netzteile mit austauschbaren Steckerelementen. Neu ist der Adapter für Brasilien, Kabel und eigentliches Ladegerät fehlen.

VW macht nach dem Skoda Superb auch den Touran CarPlay-fähig: Drei der fünf Multimedia-Optionen für den überarbeiteten Kompaktvan werden mit CarPlay zusammenarbeiten.

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