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Capturen in Full HD und 4K

Die PCIe-Karte Blackmagic Intensity Pro 4K zeichnet unter Windows, OS X und Linux Videomaterial von analogen und HDMI-Quellen auf. Sie unterstützt Full HD mit bis zu 60 Vollbildern/s (60p) und die Ultra HD-Auflösung von 3840 × 2160 Pixeln mit bis zu 30 Vollbildern/s. Analoge Signale (PAL/NTSC) nimmt die Karte über eine Kabelpeitsche mit Composite-, S-Video- und Komponenten-Eingängen entgegen.

Die Intensity Pro 4K unterstützt die Farbräume REC 601 (SDTV) und REC 709 (HDTV) mit einer HDMI-Farbgenauigkeit von 10 Bit inklusive Deep Color (HDMI 1.4b). Audiosignale zeichnet die PCIe-Karte ebenfalls auf: Bis zu acht in HDMI-Signale eingebettete Kanäle sowie analoge Stereokanäle, die mit 24 Bit Genauigkeit digitalisiert werden.

Die Karte schleift alle Signale durch, sodass sie in den Signalweg eingeklinkt werden kann. Neben dem dafür vorgesehenen HDMI-Ausgang und den analogen Audio/Video-Ausgängen (an der Kabelpeitsche) gibt es SPDIF für digitale Audioausgabe (2 Kanäle).

Im Lieferumfang enthalten ist die Capture-Software Media Express sowie die Farbkorrektur- und Schnittsoftware DaVinci Resolve Lite (nicht für Linux). Die Blackmagic Intensity Pro 4K ist ab sofort zum Preis von 215 Euro erhältlich. (vza@ct.de)

Freie Remix-Datenbank

In New York unterhält der US-Sportartikelhersteller Converse das eigene Tonstudio „Rubber Tracks“. Dort spielten bereits viele bekannte Musiker aus Rock, Jazz und Soul, darunter Gitarrist Vernon Reid, Saxophonist Greg Osby oder die Jazz-Rapper von „The Roots“. Nun hat der Hersteller Aufnahmen aus diesen Sessions zur kostenlosen Verwendung in seiner Online-Datenbank Rubber Tracks Sample Library veröffentlicht.

Die Datenbank umfasst derzeit fast 12 000 Samples, Loops und Recording-Stems. Man findet sie in 37 Sessions, sortiert nach Tonart und Tempo. Die Datenbank soll laufend mit neuen Aufnahmen erweitert werden. Die unkomprimierten WAV-Dateien (16 Bit/44,1 kHz) kann man einzeln herunterladen und ohne Einschränkungen in Remixen verwenden. Einzig 1:1-Kopien der Samples oder Songs darf man nicht veröffentlichen. Für die Nutzung benötigt man eine kostenlose Registrierung beim Musiker-Portal Indaba Music.

Wer die Converse-Samples und Loops in der Praxis ausprobieren möchte, kann sich beim Remix-Wettbewerb der c’t anmelden. Auf www.ct.de/remix bieten wir zwei Songs der kanadischen Rockband „The Easton Ellisses“ zum Remix an. (hag@ct.de)

TV-Server DVBLink unterstützt Raspi 2 und DLNA-Timeshifting

DVBLogic hat Version 5.1 seines TV-Servers DVBLink veröffentlicht. Die plattformübergreifende Software empfängt und verwaltet DVB-Signale mehrerer (auch unterschiedlicher) Tuner und stellt die Signale im Netz zur Verfügung. DVBLink unterstützt neben Windows, Linux und diversen NAS-Systemen auch Synologys Armada-375-NAS-Modelle sowie den neuen Raspberry Pi2. Letzterer soll laut DVBLogic problemlos drei HD-Streams von USB- und Netzwerk-Tunern bedienen können.

Darüber hinaus beherrscht DVBLink nun Pause TV bei der Live-TV-Wiedergabe über UPnP AV/DLNA – man soll also mit der Fernbedienung eines DLNA-Clients das TV-Signal pausieren können. Der Server zeichnet dann im Hintergrund das Fernsehprogramm auf und setzt es beim Druck auf Play wieder fort.

Den DVBLink-Server bietet DVBLogic als Kernkomponente kostenlos an, bezahlen muss man allerdings für die jeweiligen Clients (TVSource), die es für diverse Betriebssysteme und Media-Center-Anwendungen gibt. (vza@ct.de)

Heizkörperthermostat mit DECT-Steuerung

Das Unternehmen Eurotronic Technology will in seiner Comet-Reihe einen batteriebetriebenen Heizkörperregler anbieten, der sich nicht nur direkt am Heizkörper bedienen lässt, sondern auch in einem Heimautomationssystem über die Ultra-Low-Energy-Variante des Funkstandards DECT (DECT ULE). Der Strombedarf des DECT-ULE-Standards liegt trotz voller Sendeleistung im Mikroampere-Bereich und eignet sich daher gut für batteriebetriebene Produkte. Für den Einsatz von DECT ULE ist in der Regel keine neue DECT-Basis notwendig.

Der „Comet DECT“ wurde zum Redaktionsschluss bereits von mehreren Händlern zu Preisen um 60 Euro gelistet. Im Zusammenhang mit den Angeboten fällt immer wieder der Name des Fritzbox-Herstellers AVM, der bereits eine drahtlos per DECT ULE steuerbare Schaltsteckdose FritzDECT 200 (vorgestellt in c’t 3/13, S. 54) und den schaltbaren Powerline-Adapter 546E im Angebot hat. AVM erklärte allerdings auf Nachfrage, dass der angesprochene Heizkörperregler von Eurotronic erst mit der nächsten Version von FritzOS zu steuern ist, die es voraussichtlich im Laufe des Jahres geben wird.

(sha@ct.de)

Smartwatch Pebble Time bekommt Farb-Display

Pebble hat eine Kickstarter-Kampagne für seine zweite Smartwatch „Pebble Time“ gestartet und nach nur zwei Tagen über 10 Millionen US-Dollar eingestrichen. Die Pebble Time soll es in den drei Farben Schwarz, Weiß und Rot jeweils mit Farb-Display geben. Trotz des Umstiegs vom sparsamen E-Ink-Display des Vorgängers auf LCD-Technik soll die Laufzeit wie gehabt eine Woche betragen.

Anders als die Konkurrenz verzichtet Pebble weiterhin auf Touch-Bedienung, stattdessen steuert man die smarte Armbanduhr über Knöpfe an den Gehäuseseiten. Neu ist ein Mikrofon für kurze Antworten auf Benachrichtigungen oder E-Mails. Diese „Voice Replies” sollen mit Android-Apps wie Hangouts, Facebook Messenger, Gmail und WhatsApp kompatibel sein. iOS-Nutzer werden vorerst auf Gmail-Benachrichtigungen beschränkt sein.

Die wasserdichte Pebble Time ist mit 9,5 Millimetern rund 20 Prozent dünner als das Vorgängermodell. Bastler sollen eigene Cover, Armbänder und Docks entwerfen können.

Die Bedienoberfläche wird um eine Timeline-Funktion erweitert: Aktivitäten, Erinnerungen und Events landen in chronologischer Reihenfolge auf dem Homescreen. Per Knopfdruck lassen sich die Termine durchschalten. Der obere Knopf zeigt vergangene Events, der mittlere übernimmt aktuelle Verabredungen, während der untere künftige anzeigt.

Auch das App-Menü der Pebble Time wird überarbeitet, um die nachladbaren Apps besser im Griff zu haben. Auf der Uhr wird ein neues Betriebssystem laufen, zu dem alte Apps kompatibel sein sollen. Die Pebble Time wird 199 US-Dollar kosten; Kickstarter-Unterstützer zahlen mindestens 20 Dollar weniger. Die ersten Unterstützer sollen die Uhr im Mai bekommen. (nij@ct.de)

Audio/Video-Notizen

Google hat das Limit seines kostenlosen Cloud-Musikspeichers Google Music von 20 000 auf 50 000 Tracks angehoben; bei Google Play gekaufte Songs werden weiterhin nicht auf die Zahl der hochgeladenen Titel angerechnet.

Die Busch Media Group veröffentlicht die Box „Best of 4K – UHD-Impressionen“ (28 Euro), die neben einer Blu-ray Disc einen 16-GByte-USB-Stick mit Videos in 4K-Kinoauflösung enthält. Die Erhöhung der Datenrate auf 40 MBit/s gegenüber früheren UHD-Sticks verspricht eine bessere Bildqualität.

Ableton hat Betaversionen seiner Digital Audio Workstation Live 9.2 veröffentlicht. Sie enthalten eine verfeinerte Warping-Funktion für Tempoanpassungen und verbesserte Latenzkompensation. Anwender des Push-Controllers dürfen sich über ein auf 64 Pads erweitertes Trommelfeld und eine Mod-Wheel-Funktion des Touch-Streifens freuen. Live 9.2 läuft ab Windows 7 und OS X ab 10.7. Besitzer erhalten das Update kostenlos.

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