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Einstiegsfreundliche Web-FiBu

Lexwares Faktura-Webdienst Lexoffice ist ab sofort in drei Varianten abonnierbar. Neben „Rechnung & Finanzen“ und der mächtigeren Ausführung „Buchhaltung & Finanzen“ gibt es jetzt auch „Buchhaltung & EÜR“ mit serienmäßigen Hilfsmitteln zum Erstellen der jährlichen Einkommensteuererklärung. Konkret beherrscht dieser Dienst die Anlageverwaltung einschließlich der Erfassung von Anlagegütern, der sofortigen und der linearen Abschreibung und außerdem die Einnahme-Überschussrechnung (EÜR) bis hin zur Gewinn- und Verlustrechnung. Einnahmen und Ausgaben sollen sich bis auf das Niveau einzelner Belege analysieren, nach Kategorien sortieren und bei Bedarf auch korrigieren lassen, wobei die Software dann automatisch die richtigen Umbuchungen vornimmt. Um zum Jahresabschluss (ab Ende 2015) die fällige Einkommensteuererklärung fertigzustellen, übergibt man die Berechnungen von Lexoffice an den Webdienst Smartsteuer oder an einen Steuerberater.

Den Stichwortkatalog, mit dessen Hilfe die Software im Idealfall jeden Geschäftsvorfall automatisch auf die richtigen Konten im komplizierten Datev-Kontenrahmen bucht, wollen die Lexware-Entwickler seit dem Erscheinen von Lexoffice kontinuierlich erweitert haben. Vor einem Jahr war dieses Hilfmittel, mit dem man einem Steuerberater viele teure Arbeit zur Beleg-Überprüfung ersparen könnte, im c’t-Test als mäßig treffsicher aufgefallen. Lexoffice kostet in den genannten Ausführungen 4,90, 9,90 und 12,90 Euro netto pro Monat. Für 30 Tage darf man die Dienste kostenlos testen. (hps@ct.de)

Vom Ticket zum Projekt

Das webgestützte Projektmanagement-System Projektron BCS 7.2 lässt sich über eine bidirektionale Schnittstelle mit dem Ticketverwaltungssystem Jira synchronisieren. Letzteres kann zwar von sich aus Service-Tickets mit Projekten verknüpfen, priorisieren und deren Status überwachen. Doch via Projektron BCS sollen sich Entwicklungsaufwände anhand der Jira-Arbeitsprotokolle isoliert oder im Zusammenhang mit umfassenderen Projekten bequem fakturieren lassen. Drohende Zeit- und Ressourcen-Engpässe schlagen sich jetzt – anders als mit dem schon länger verfügbaren Jira-Plug-in – unmittelbar in der Vorschauansicht des Ticketsystems nieder. Außerdem weist das aktuelle Projektron-System schon bei der Aufgabenverteilung an Mitarbeiter in seinem Terminkalender auf Ressourcenkonflikte hin. (hps@ct.de)

Umfassendes Web-CRM

Der Webdienst Wice CRM 2015 soll Vertrieblern nicht nur als Kontaktdatenbank mit reichhaltigen Begleitinformationen zur Hand gehen, sondern auch mit weiteren Features wie einem Outlook-Connector. Mit dessen Hilfe kann man Anfragen aus Microsofts Mail-Client wie schon bisher aus Thunderbird direkt in eine Kundenakte verwandeln. Insbesondere hat der Hersteller das Modul Sales Forecast erweitert, um Anwendern aus historischen Daten und aktuellen Bestandsaufnahmen die Prognose künftiger Umsätze zu erleichtern. Vorliegende Daten lassen sich nach Artikelgruppen, Abteilungen, Quelle, Mitarbeiter, Verkaufsmonat und -jahr filtern. Außerdem führt das System eine Liste mit offenen Posten, die es mit Zahlungseingängen abgleichen kann, und bewertet Kontaktaufnahmen durch Kaufinteressenten nach Fortschritt und Erfolgsaussichten. Im Zusammenspiel mit Telefonanlagen unterstützt Wice CRM jetzt auch Cloud-Telefonsysteme von Placetel und Sipgate. (hps@ct.de)

Vorschriftsmäßige Zeiterfassung

Mit dem Webdienst Crewmeister können Kleinbetriebe unbürokratisch die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter erfassen, so wie es seit Jahresanfang durch das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (MiLoG) vorgeschrieben ist. Das System erfasst An- und Abmeldungen der Mitarbeiter minutengenau, indem es deren mobile Endgeräte und Internet-PCs als virtuelle Stempeluhren nutzt. Die in einem deutschen Rechenzentrum verwalteten Daten lassen sich mit dem sogenannten Meister-Zugang live abfragen und geben dann in Echtzeit einen Überblick über An- und Abwesenheiten. Die Software summiert die Arbeitszeiten je Mitarbeiter und exportiert sie – auf Wunsch nach Arbeitsbereichen sortiert – zum Monatsende. Der Dienst ist zum Einführungspreis von monatlich 10, 20 oder 35 Euro netto abonnierbar, je nachdem, ob er die Zeiten von maximal 10, 30 oder mehr als 30 Mitarbeitern verwalten soll. (hps@ct.de)

E-Rechnung mit E-Skonto

Im Commerce Network des Dienstleisters Basware können sich Unternehmen anmelden, um elektronische Rechnungen zu versenden und konsolidieren zu lassen. Dabei werden die Rechnungen nach den Formatanforderungen der Empfänger umgeformt und Eckdaten wie Auftragsnummer, Datum und Rechnungsbetrag als Metadaten verwertbar. Über den mit Hilfe von Mastercard realisierten Dienst Basware Pay übermittelt man eine E-Rechnung zusammen mit einem Link, über den der Empfänger die Forderung automatisch per Kreditkarte begleichen kann. Mit dem jetzt vorgestellten Angebot Basware Discount können Rechnungssteller zudem festlegen, welche Skonti sie innerhalb bestimmter Zahlungsfristen gewähren. Das System berücksichtigt diese Konditionen dann automatisch bei der Beurteilung des Zahlungseingangs.

Mit ähnlichen Diensten wartet Process Director vom Hersteller Readsoft auf. Als Erweiterung dazu hat das Unternehmen sein Supplier Portal freigeschaltet, über das SAP nutzende Betriebe ihre Geschäftskommunikation mit Zulieferern abwickeln können. Lieferanten können im Portal Bestellungen in Empfang nehmen und von dort aus Rechnungen verschicken. Die Portalsoftware überwacht den Zahlungseingang auf offene Posten und berücksichtigt dafür auch die festgelegten Skonto-Konditionen. (hps@ct.de)

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