Schnellabschaltung

Congstar klemmt DSL-Anschluss zu früh ab

Wissen | Vorsicht, Kunde

Für Internet-Provider ist ein Umzug innerhalb derselben Stadt eine Fingerübung – sollte man meinen: Am Umzugstag die Leitung am alten Ort abschalten, am neuen anschalten, fertig ist der Lack. Congstar setzte diese Aufgabe aber auf ganzer Linie in den Sand – und bescherte seinem Kunden Thorsten M. eine lange internetfreie Zeit.

Der Umzug des DSL-Anschlusses war für Thorsten M. zunächst nur ein Problem am Rande, denn er war mit Größerem beschäftigt. Er renovierte in den vergangenen Monaten eine Doppelhaushälfte in Augsburg, nur ein paar Straßen von seiner jetzigen Wohnung entfernt, um dort Anfang April 2015 mit seiner Frau und drei Kindern einziehen zu können.

Thorsten M. ging die Sache rechtzeitig an und schrieb Congstar am 15. Februar 2015 eine E-Mail. Darin teilte er dem Unternehmen die neue Adresse mit und bat darum, den Anschluss zum 1. April umzuschalten. Das allerdings lief nicht so einfach, wie er sich das vorgestellt hatte. Congstar antwortete ihm tags darauf, dass ein Umzug des Komplett-Anschlusses ebenso wenig möglich sei wie eine Rufnummernübernahme. „Deshalb schicken Sie uns bitte ein Kündigungsschreiben […] mit dem Hinweis, dass Sie den Vertrag aufgrund eines Umzuges kündigen möchten. Für die neue Adresse können Sie dann selbstverständlich einen neuen Tarif bestellen.“ Congstar wies noch darauf hin, dass für eine Kündigung vor Ablauf der Mindestvertragslaufzeit ein pauschaler Schadenersatz zu leisten sei. Diese Kosten würden aber erstattet, wenn der Kunde an der neuen Adresse einen neuen Congstar-Komplett-Vertrag abschließe. ...

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