Code-Kurier

Der Paketmanager NuGet

Wissen | Know-how

Linux-Fans belächeln gerne die Klimmzüge, die Windows-Anwender machen müssen, wenn sie Software installieren wollen. Zumindest für Entwickler hat Microsoft aber auch einen komfortablen Paketmanager im Angebot, der sich bequem ins Visual Studio integriert.

Bevor man als Entwickler darangeht, ein spezielles Element für die Bedienoberfläche, die Schnittstelle zu einer exotischen Datenbank oder Funktionen für ausgefallene numerische Berechnungen selbst zu programmieren, tut man gut daran, erst einmal zu prüfen, ob nicht schon jemand anders etwas Ähnliches gebaut hat. Irgendwo auf GitHub, CodePlex oder Google Code wird sich schon etwas Passendes finden. Oft genug stellt man dann allerdings fest, dass nach dem Herunterladen, Auspacken und Verteilen der Dateien auf die passenden Ordner des Projekts doch noch eine Header-Datei fehlt oder eine andere Bibliothek benötigt wird. Und schon beginnt das Spiel von vorn 

Benutzer von Visual Studio können sich solche Verrenkungen sparen: Seit der Version 2012 enthält die IDE mit NuGet einen Paketmanager, der einem die meiste Arbeit im Umgang mit hinzugeladenen Bibliotheken abnimmt. Er kennt Abhängigkeiten zwischen Paketen, lädt Fehlendes automatisch nach und hält installierte Komponenten auf Knopfdruck aktuell. Wenn der NuGet-Client ein Paket in ein Projekt installiert, kopiert er nicht nur die benötigten Dateien, sondern erledigt auch zusätzlich fällige Arbeiten: Er fügt dem Projekt beispielsweise Referenzen hinzu und trägt notwendige Einstellungen in die Datei App.config beziehungsweise Web.config ein. Entfernt man das Paket später wieder, macht er all diese Änderungen auch wieder rückgängig. ...

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  • NuGet-Pakete können nicht nur aus der NuGet Gallery kommen, sondern auch aus anderen Streams und sogar aus beliebigen Ordnern auf dem eigenen Rechner oder im LAN.

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