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iOS-Programme mit Xojo 2015r1 entwickeln

Test & Kaufberatung | Test

Die Basic-Entwicklungsumgebung Xojo erlaubt nun auch das Schreiben von iPhone- und iPad-Anwendungen.

Die Entwicklungsumgebung Xojo (ehemals Real Studio, ehemals Realbasic) ermöglicht dank einer an Basic angelehnten Sprache den schnellen Einstieg in die Programmierung ansehnlicher Projekte. Man klickt die Bedienoberfläche ähnlich wie in einem Grafikprogramm zusammen und verknüpft die Steuerelemente mit der Logik. Xojo eignete sich bisher vor allem für Desktop-Anwendungen (OS X, Windows und Linux) sowie für Web-Applikationen. Seit Ende 2014 unterstützt Xojo darüber hinaus die Zielplattform iOS, in der aktuellen Version 2015r1 auch 64-bittig. Die Entwicklungsumgebung läuft auf OS X, Windows und Linux, für die iOS-Entwicklung braucht man jedoch zwingend einen Mac mit aktueller Xcode-6-Version. Xojo enthält einen eigenen Compiler, der den Maschinencode für ARM-Prozessoren erzeugt. In der Gratis-Version entwickelt man Programme für Desktop, Web und iOS ohne Funktionseinschränkungen, solange sie innerhalb der IDE laufen; für die Weitergabe einer App benötigt man eine Lizenz.

Zusammen mit der neuen iOS-Plattform haben die Xojo-Ingenieure ein neues Runtime-Framework entwickelt. Alter Code aus Desktop-Projekten läuft erst nach Anpassungen in iOS-Projekten, die Oberfläche muss man sowieso neu aufbauen. Viele grundlegende Klassen für Text (bisher String), Arrays und Dictionaries funktionieren anders als gewohnt. Schritt für Schritt soll das neue Framework die bisherige Runtime ablösen. ...

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