Adobe geht stiften

iPad-Accessoire Adobe Ink & Slide für die Creative Cloud

Test & Kaufberatung | Test

Man versehe sein iPad mit einem druckempfindlichen Stift und paare es mit einem digitalen Lineal, um damit präzise Linien zu ziehen – so wird das Consumer-Gerät zur Kreativmaschine. Das verspricht zumindest Adobe Ink & Slide.

Schick sieht er aus, der aus Aluminium gefertigte iPad-Stylus Adobe Ink mit seinem verzwirbelten Schaft. Spacig sieht es aus, das digitale Lineal Adobe Slide – wie ein Spielzeug-Telefonhörer. Nicht von ungefähr erinnert die Spitze des Ink-Stifts an die des Adonit Jot Touch Pixelpoint (c’t 05/15, S. 67) – auf der Verpackung mag zwar Adobe stehen, die Hardware stammt aber von Adonit. So besitzt auch der Adobe-Stift eine erfreulich dünne Hartplastikspitze, die sich auf 2 Millimeter verjüngt. Andererseits teilt er die wesentliche Schwäche des Pixelpoint: Das iPad Air 2 und das iPad Mini 3 sind inkompatibel – im Test kam deshalb ein iPad Air 1 zum Einsatz.

Stift und Lineal entfalten ihre Fähigkeiten erst in den drei kostenlosen Adobe-Apps Illustrator Draw, Illustrator Line und Photoshop Sketch. Draw und Line sind für technische Illustrationen gedacht, Sketch ist auf Zeichnungen spezialisiert. Die Konfiguration des Stifts und die Nutzung der Apps bedingen eine Adobe-ID, die zuerst mal nichts kostet. Auf diesem Weg wird man aber automatisch zum Kunden der Creative Cloud. ...

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