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Pixar-Renderer in kostenloser Version

Der hauseigene Renderer Renderman stellt die Basis für die erfolgreichen 3D-Filme von Pixar. Kommerziell verfügbar ist Renderman schon länger; jetzt gibt es auch eine kostenlose Version zur nichtkommerziellen Nutzung unter Linux, Mac OS und Windows. Im Unterschied zu anderen Gratisversionen ist „Free Non-Commercial Renderman“ nicht in seinen Fähigkeiten beschnitten. Die einzige Einschränkung besteht darin, dass sie fest an einen Rechner gebunden ist (node-locked). Hierfür müssen sich Anwender registrieren.

Als nichtkommerzielle Nutzung gelten auch persönliche Projekte, die indirekt Geld abwerfen – etwa durch Werbung auf einer Videoplattform. Untersagt ist die Nutzung durch gemeinnützige Organisationen, die sich über Mitgliedsbeiträge oder ähnliche Methoden finanzieren. Eine kommerzielle Lizenz kostet 500 US-Dollar.

Um etwas mit Renderman anfangen zu können, benötigt man zwingend ein 3D-Paket – direkt unterstützt werden Maya und Katana, über Erweiterungen auch Cinema4D und Houdini. In einer FAQ kündigt Pixar die Entwicklung von Schnittstellen zu Lightwave und dem kostenlosen Open-Source-Paket Blender an. (ghi@ct.de)

Bessere Ebenen für Photoshop Elements

Die Photoshop-Erweiterung LayersXXL erweitert den Spielraum bei der Arbeit mit Ebenen. Beim Öffnen werden mehrere Dateien auf Wunsch gleich als Ebenenstapel angelegt. Panoramen und HDR-Bilder sollen sich mit Hilfe von Funktionen zum automatischen Ausrichten und Überblenden per Ebenentechnik erstellen lassen. Weitere Optionen: Bedingtes Überblenden beim Verrechnen zweier Ebenen, zusätzliche Ebeneneffekte und Ebenenstile wie Muster, Verläufe und Konturen. Außerdem darf man Ebenenkompositionen anlegen, also verschiedene Versionen eines Entwurfs als Schnappschuss speichern.

Entwickler Harald Heim legt Wert darauf, die Zusatzfunktionen sauber in die vorhandenen Paletten und Menüs zu integrieren. Das Plug-in läuft in Photoshop Elements 6 bis 13 für Windows und kostet 46 Euro. (atr@ct.de)

Freies Notensatzprogram MuseScore

Für Version 2.0 des Open-Source-Notensatzprogramm MuseScore wurde die Bedienung vereinfacht, der Notensatz verbessert und das Repertoire um Satz für Saiteninstrumente erweitert. Ein Start Center gibt Zugriff auf eigene Dokumente inklusive Vorschaubild und auf Noten aus der Online-Community Musescore.com. Im neuen Inspector-Fenster kann man Elemente genau positionieren und sie für den Druck ausgrauen oder unsichtbar machen. Das automatische Layout soll bei Bindebögen, Kollision von Noten verschiedener Stimmen und beim Zusammenfassen von Noten mit einem Notenhals besser arbeiten.

MuseScore 2.0 kann Notenphrasen verlinken und führt Änderungen an allen betroffenen Stellen aus. Dynamische Textstile kümmern sich um Schriftart und -größe, der Smart-Chord-Symbol-Parser vereinfacht die Ein- und Ausgabe von Akkordsymbolen. Im Repitch Mode lässt sich die Tonhöhe ändern, ohne dass der Rhythmus beeinflusst wird. Für Gitarre und Bass, Mandoline und Laute unterstützt MuseScore nun Tabulatur, Anschlagsnotation und spezifische Symbole. Außerdem importiert das Programm nun Guitar-Pro-Dokumente. Der FluidR3 SoundFont, neue Swing-Einstellungen und die Interpretation von Symbolen wie Crescendo, Fermate, Tremolo und Tempo-Markierungen sollen für eine möglichst realistische Audio- und MP3-Ausgabe sorgen. Fürs Playalong enthält MuseScore ein Metronom und Looping-Einstellungen. MuseScore 2.0 steht für Windows, Mac OS und Linux zum Download bereit. (akr@ct.de)

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