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100 GByte: Star Citizen wird Riesenspiel

Die Weltraumsimulation Star Citizen könnte bis zu 100 GByte Festplattenspeicher belegen – trotz umfangreicher Komprimierung. Dies erklärte ein Entwickler im offiziellen Forum des Spiels mit der schieren Anzahl und Größe von Assets. Auch Patches dürften größer ausfallen als üblich, da jedes Update Hunderte neuer Assets mitbringen werde. Der Kopf hinter Star Citizen, Chris Roberts, ist schon für riesige Spiele bekannt. Sein Wing Commander IV erschien 1996 auf sechs CDs – für damalige Verhältnisse schlicht Wahnsinn.

Bisher ist der Arena Commander von Star Citizen spielbar, über den man bereits einfache Weltraumschlachten bestreiten kann. Als Minimalanforderung sind ein Vierkernprozessor, 8 GByte RAM und eine DirectX-11-Grafikkarte mit 1 GByte Videospeicher angegeben. Der neue Patch 1.1 erlaubt das Landen auf größeren Raumstationen, bietet zusätzliche Schiffe, hübschere Animationen und stellt interne Routinen auf 64 Bit um. Bisher hat Star Citizen schon mehr als 75 Millionen US-Dollar über Crowdfunding und Investoren zusammengekratzt. Wann die Weltraumsimulation erscheinen soll, ist ungewiss. Wenn Fans Glück haben, vielleicht sogar noch 2016. (mfi@ct.de)

Hochauflösende Gaming-Maus

Die spartanisch ausgestattete Fünftasten-Gaming-Maus G302 bekommt Gesellschaft: Die G303 Daedalus Apex Performance Edition hat zwar dieselbe Form, unter der Haube steckt aber der höher auflösende und einstellbare Sensor des größeren Modells G502. So lässt sich die Empfindlichkeit der G303 auf wahnwitzige 12 000 dpi hochschrauben (G302: 4000 dpi) und die Abtastungshöhe des Sensors anpassen (Lift-off). Das kommt Gamern entgegen, die die Maus beim Spielen vom Mauspad heben.

Der G303 hat Logitech eine RGB-LED spendiert, deren Rhythmus und Farbe man anpassen kann (G302: blau oder blau). Die Preisempfehlung für die G303 Daedalus Apex Performance Edition liegt bei 70 Euro. Die G302 kostet 20 Euro weniger, die G502 mit doppelter Tastenzahl nur 10 Euro mehr. (ghi@ct.de)

Mega-Mod für Gothic 2

Für den 13 Jahre alten Rollenspiel-Klassiker Gothic 2 hat die Community eine Mega-Erweiterung erstellt: „Odyssee – im Auftrag des Königs“. 430 Quests in 11 Welten sollen für satte 250 Stunden Spieldauer sorgen – das ist weit mehr als beim Originalspiel samt Add-on.

Trotzdem haben die Macher die liebevoll gestaltete Mod sogar vollvertont, und schon nach wenigen Minuten stellt sich wieder das fesselnde Gothic-Feeling ein. Die Installation setzt die Hauptversion von Gothic 2 sowie die offizielle Erweiterung „Die Nacht des Raben“ voraus und ist gerade für Besitzer der Gold-Edition nicht ganz trivial – mit den diversen Tipps aus dem World-of-Gothic-Forum aber zu meistern (siehe c’t-Link). (axv@ct.de)

Tom-Hanks-Simulator

Das Spiel „Stranded Deep“ beginnt mit dem schon obligatorischen Flugzeugabsturz und gibt als Ziel nur vor, am Leben zu bleiben. Das „Beam Team“ aus Brisbane versetzt den Spieler in den südlichen Pazifik, wo er mit seinem Rettungsboot erst mal die nächste Insel erreichen muss. Statt mit Zombies oder Kannibalen kämpft man mit knappen Ressourcen und aggressiven Haien. Dabei orientiert sich das Spiel am Tom-Hanks-Streifen „Cast Away“. Sogar ein „DeadEx“-Paket und der bemalte Ball „Wilson“ sind als Easter Eggs auf einer der Inseln platziert.

Die grafisch gelungene, aus kleinen Inseln bestehende Pazifik-Landschaft wird bei jedem Neustart prozedural generiert. Im Unterschied zu anderen Survival-Spielen gibt es bei Stranded Deep keine dauerhaften Einblendungen. Stattdessen schaut der Spieler auf Tastendruck auf seine virtuelle Armbanduhr. Sie zeigt nicht nur die genaue Uhrzeit und die Anzahl der überlebten Tage an, sondern auch Balken für die Gesundheit, Hunger und Durst. Am Zustand des Arms erkennt man Krankheiten, Verletzungen und Knochenbrüche. Auch beim Crafting hat Stranded Deep einen zugänglicheren Ansatz als die übliche Minecraft-Manier gefunden: Der Spieler wirft einfach Material auf den Boden; ein Menü listet auf, was sich daraus bauen lässt.

Das knappe Inventar (acht Slots) erhöht die Schwierigkeit, zur Material-Suche muss man auf andere Inseln übersetzen oder versunkene Wracks durchsuchen. Das Meer bietet Unterwasserlandschaften mit essbaren und giftigen Fischen, Haien und sogar Buckelwalen. Das gut spielbare Early-Access-Spiel wird auf Steam für Windows und Mac OS angeboten. Update 0.03 enthält zahlreiche Verbesserungen beim Hausbau und führt Meeresfestungen ein. Sie erinnern an Bohrplattformen und lassen sich durchsuchen und bewohnen. Das Spiel kostet rund 15 Euro. (rop@ct.de)

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