Schneller im Viervierteltakt

Speicher für Grafikkarten: auf GDDR5-SGRAM folgt GDDR5X

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Die GeForce GTX 1080 bindet über 256 Datenleitungen acht GDDR5X-Chips an.

Bild: Nvidia

Grafikprozessoren brauchen nicht nur viel, sondern vor allem schnellen Videospeicher: Erst dann berechnen sie 3D-Spiele in hoher Auflösung flüssig. Die neuen GDDR5X-Chips liefern doppelt so hohe Datentransferraten wie ihre GDDR5-Vorgänger und rücken dicht an das neue High Bandwidth Memory 2 heran.

Damit Grafikprozessoren nicht ständig auf Daten warten müssen, brauchen Grafikkarten schnellen Speicher. Als lokales RAM für die kräftigsten GPUs kommen seit 2008 GDDR5-SGRAM-Chips zum Einsatz. Über 512 Datenleitungen sind damit Transferraten von bis zu 450 GByte/s realisierbar. Das neue GDDR5X soll fast 900 GByte/s ermöglichen und reduziert damit den Abstand zum nagelneuen High Bandwidth Memory 2 (HBM2), das im Prinzip 1 TByte/s liefern könnte. Weil HBM2 aber teuer ist und die Flexibilität der Grafikkarten-Entwickler beschränkt [1], dürfte GDDR5X erhebliche Marktanteile erobern.

Quad Data Rate

Der wichtigste Trick zur weiteren Steigerung der Datentransferrate von GDDR5-SGRAM ist altbekannt: GDDR5X bringt einen neuen Transfermodus, der vier statt bloß zwei Datenpakete pro Taktzyklus (Dual Data Rate, DDR) überträgt. Es geht also um Quad Data Rate (QDR) und GDDR5X sollte vielleicht besser GQDR5 heißen. ...

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c't 13/2016, Seite 106 (ca. 3.5 redaktionelle Seiten)
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  1. Quad Data Rate
  2. Viertakt
  3. Gut trainiert
  4. Mehr RAM
  5. Sparmaßnahmen
  6. Ausblick
  7. SGRAM statt SDRAM

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Kapitel
  1. Quad Data Rate
  2. Viertakt
  3. Gut trainiert
  4. Mehr RAM
  5. Sparmaßnahmen
  6. Ausblick
  7. SGRAM statt SDRAM
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