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Autonome Frachtschiffe sollen die Weltmeere erobern

Wissen | Hintergrund

Zwei Studien zum Einsatz von autonomen Schiffen zeigen: Ein globaler Flottenbetrieb mit Frachtschiffen ohne Crews an Bord ist prinzipiell möglich. Dafür wird allerdings einiges an IT-Technik benötigt.

Jetzt sorgen wir mal für ein paar Wellen“, sagt Hans-Christoph Burmeister und greift durch das geöffnete Schiebefenster in den angrenzenden Kontrollraum, wo die zentrale Steuerung des Schiffsführungssimulators am Fraunhofer-Center für maritime Logistik (CML) in Hamburg untergebracht ist. Wenige Sekunden später erscheinen auf den drei großen Wandmonitoren, die im Simulatorraum den Ausguck von der Brücke eines Tankers der Panamax-Klasse visualisieren, auch schon die ersten Schaumkronen.

„Hier am Gyro-Instrument sieht man jetzt den Heave-and-Roll-Angle des Schiffs“, erklärt Burmeister. Durch den Wellengang hebt und senkt sich der Bug, außerdem dreht sich das virtuelle Schiff leicht um die eigene Längsachse. Den Schiffsführungssimulator, der vom Marine-Ausrüster Rheinmetall stammt und ein hydrodynamisches Modell des Tankers enthält, nutzt das Fraunhofer CML unter anderem, um darauf Algorithmen für den autonomen Betrieb von Frachtschiffen zu testen. ...

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c't 23/2016, Seite 68 (ca. 5 redaktionelle Seiten)
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Artikel-Vorschau
  1. Überlebenskampf
  2. Situational Awareness
  3. Neues Schiffsdesign
  4. Ostsee-Flotte
  5. »Autonome Frachtschiffe sind nur noch eine Frage der Zeit«

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