Entscheidungshelfer

Content-Management-Systeme kostenlos und unverbindlich ausprobieren

Praxis & Tipps | Praxis

Bevor man ein Content-Management-System auf den angemieteten Server loslässt, sollte man es zunächst in einer Testinstallation auf seine Tauglichkeit prüfen. Dabei helfen kostenlose Demo-Installationen im Internet, vorgefertigte virtuelle Maschinen und spezielle Komplettpakete.

Soll WordPress oder Jekyll das Blog antreiben? Stellt man den Verein besser mit Joomla oder Drupal vor? Wer vor solchen Entscheidungen steht, sollte die infrage kommenden Content-Management-Systeme kurzerhand ausprobieren. Bei einer solchen Testfahrt lassen sich gefahrlos sämtliche Schalter umlegen und der angebotene Funktionsumfang erkunden. Zudem wird schnell klar, ob man mit der Bedienoberfläche eines CMS auf Kriegsfuß steht.

Der erste Weg führt dabei auf die Website des jeweiligen Content-Management-Systems. In vielen Fällen bieten die Entwickler dort einen Zugang zu einer Demo-Installation an. Im Fall von Typo3 klicken Sie rechts oben in der Ecke auf „Demo“ (neben „Download“), auf der Homepage von Contao auf „Online-Demo“ und bei ProcessWire auf das pinkfarbene „Try The Demo“.

Doch Vorsicht: In einigen Fällen verbirgt sich hinter der Test- oder Demo-Installation ein kostenloser Schnupperzugang zu einem kommerziellen Hosting-Dienst, der nach der Testlaufzeit den Kunden zur Kasse bittet. Im Fall von Joomla kann man unter joomla.org etwa 90 Tage lang eine Installation beim Hoster SiteGround ausprobieren. Gleich mehrere solcher Angebote offerieren die Drupal-Entwickler auf ihrer Homepage unter „Try Drupal“. Misstrauisch sollten Sie immer dann sein, wenn Sie plötzlich eine E-Mail-Adresse hinterlegen oder sich sogar neu registrieren müssen. Zumindest die Joomla-Entwickler bieten stattdessen auch einen Zugang zu einer kostenlosen Test-Installation an. Um ihn zu erreichen, klicken Sie auf der Joomla-Homepage auf den blauen Button „Try out now! Demo“, fahren auf der neuen Seite nach unten und rufen „Launch Test Drive“ auf. Es öffnet sich dann ein neues Fenster mit der Verwaltungszentrale eines englischsprachigen Joomla. ...

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c't 25/2016, Seite 132 (ca. 4 redaktionelle Seiten)
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  1. 1-Klick-Hosting
  2. Lokal ausprobiert
  3. Rein und runter
  4. Lokalbetrieb mit XAMPP
  5. Geschmacksproben
  6. Docker: Die Alternative zu virtuellen Maschinen

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  • Im Bitnami-Installationsassistenten kann man fast alle Seiten einfach mit „Weiter“ bestätigen. Eine Ausnahme ist die Angaben der Benutzerdaten, mit denen man sich beim Content-Management-System anmeldet (in diesem Fall WordPress). Nach der Installation öffnet sich automatisch der Browser mit einer Seite, die zum Content-Management-System führt.

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Kapitel
  1. 1-Klick-Hosting
  2. Lokal ausprobiert
  3. Rein und runter
  4. Lokalbetrieb mit XAMPP
  5. Geschmacksproben
  6. Docker: Die Alternative zu virtuellen Maschinen
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