Zeichnen mit Köpfchen

Corel optimiert seine Graphics Suite für Stift-Bedienung

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Tablets und Convertibles mit Stiftbedienung liegen voll im Trend. Das hat auch Corel erkannt und die jüngste Version seines Grafikpakets auf Touch-Geräte ausgerichtet. Die spannendste Neuerung heißt LiveSketch: Sie wandelt gestrichelte Skizzen in editierbare Vektorkurven um und erlernt nach und nach den Zeichenstil des Anwenders.

Diesmal ist Corel mit seiner Graphics Suite früh dran: Nur ein Jahr nach Version X8 erscheint nun die neueste Ausgabe: CorelDraw Graphics Suite 2017. Das „X“ im Namen weicht ab sofort der jeweiligen Jahreszahl. Gleich geblieben ist der pralle Lieferumfang von insgesamt 14 größeren und kleineren Programmen [1]. Außer dem Vektorzeichner CorelDraw gehören dazu etwa der Bildbearbeiter Photo Paint, die Schriftverwaltung Font Manager sowie der Homepage-Baukasten Website Creator. Letzterer muss wie gehabt über den programmeigenen Marktplatz heruntergeladen werden. Wie es sich für den Clipart-König Corel gehört, legt er wieder Tausende Fotos, Vorlagen und Cliparts mit ins Paket. Anders die ausführlichen E-Book-Anleitungen zu CorelDraw und Photo Paint: Diese müssen Anwender eigenständig aus ihrem Corel-Nutzerkonto herunterladen. Wir haben die neueste Version der Grafiksuite auf einem Microsoft Surface Pro 4 mit Core-M-Prozessor und Surface Pen getestet sowie auf einem Wacom MobileStudio Pro (c’t 7/17, S. 140).

Die meisten Neuerungen der Version 2017 kommen Vektorzeichner und Bildbearbeitern zugute. Die spannendste Neuerung ist LiveSketch. Damit soll man auf Touchscreens und Grafik-Tablets ähnlich zeichnen können wie auf Papier. Ein Beispiel: Viele Designer arbeiten häufig mit kleinteiligen Strichen, aus denen sich nach und nach die fertige Form herauskristallisiert, etwa ein Kreis. Beim Skizzieren auf Papier bleiben die Stricheleien erhalten. Das ist bei LiveSketch anders. Strichelt man etwa eine Mandelform für eine Sprechblase, wandelt CorelDraw die Skizze von selbst in eine editierbare Vektorkurve um und die Hilfsstriche verschwinden. Clever: Man kann einen Timer setzen, der in Sekunden festlegt, mit welcher Verzögerung die Striche in einen Vektor umgewandelt werden; alternativ klappt das bei angeschlossener Tastatur auch mit der Eingabe-Taste. Kurvenabstand und -glättung lassen sich frei justieren. ...

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c't 11/2017, Seite 66 (ca. 2 redaktionelle Seiten)
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