Multimedia-Nachhilfe

Günstige Grafikkarten für 4K-Displays und Video

Test & Kaufberatung | Test

Kompakte Grafikkarten ab 76 Euro der Serien Nvidia GeForce GT 1030 und AMD Radeon RX 550 passen auch in kleine PC-Gehäuse, steuern mehrere Monitore bis 4K-Auflösung an und dekodieren UHD-Videos. Bedingt taugen sie sogar zum Spielen.

Geht es nur ums Schreiben von Briefen und E-Mails und um die Web-Recherche, leistet ein sieben Jahre alter Dual-Core-PC immer noch gute Dienste. Doch schon Full-HD-Videos mit modernen Codecs wie HEVC (DVB-T2) und VP9 (YouTube) stellen die betagten Rechner vor Probleme. Auch wenn der Wunsch nach einem großen Monitor mit Auflösungen jenseits von Full-HD kommt – ideal für große Bilder und Excel-Tabellen – muss der alte Büro-PC passen. Hier helfen günstige, aber aktuelle Grafikkarten mit Ausgängen für 4K-Displays und Hardware-Decoder für HEVC & Co.

Sechs Karten ab 76 Euro mit den Grafikchips AMD Radeon RX 550 oder Nvidia GeForce GT 1030 mussten im c’t-Labor zeigen, was sie können und was nicht. Die GeForce-Karten kamen von Asus, MSI und Zotac, die Radeon-Modelle von Gigabyte und XFX. Von XFX kauften wir die Low-Profile-Karte RX-550P2LFB5 und die RX-550P4TFG5, die als einzige Karte im Test 4 GByte Videospeicher (GDDR5) mitbringt. Außerdem blockiert sie im PC wie auch die Zotac-Karte nur einen PCIe-Slot, die anderen zwei.

Zwar nutzen viele Arbeitsplatz-PCs die in der CPU integrierte Onboard-Grafik, doch ältere Versionen eignen sich nur bedingt für Multimedia-Anwendungen und überlassen den aktuellen und rechenintensiven Video-Codec HEVC (High Efficiency Video Codec, H.265) der CPU; HD-Videos ruckeln dann bei der Wiedergabe.

Auch beim Anschließen von 4K-Displays mit 3840 × 2160 Bildpunkten gibt es häufig Probleme. Wenn überhaupt, steht nur eine HDMI-1.4-Buchse bereit, die solche hohen Auflösungen mit Bildwechselfrequenzen von maximal 30 Hertz ausgeben kann – für Video reicht das, zum Arbeiten nicht. Oft bleibt als Videoausgang nur eine DVI-Schnittstelle, die maximal 1920 × 1200 Bildpunkte schafft. Erst als Dual-Link-Ausführung sind auch 2560 × 1600 und mit einigen wenigen Displays und Adaptern sogar die 4K-Auflösung möglich – allerdings wiederum nur mit 30 Hertz. ...

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c't 15/2017, Seite 146 (ca. 5 redaktionelle Seiten)
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Artikel-Vorschau
  1. Enge Verhältnisse
  2. Eingestöpselt
  3. Leistung für die Pause
  4. Fazit
  5. Gigabyte Radeon RX 550 D5 2G
  6. Zotac GeForce GT 1030 2GB GDDR5
  7. XFX Radeon RX-550P4TFG5
  8. XFX Radeon RX-550P2LFB5
  9. MSI GeForce GT 1030 2GH LP OC
  10. Asus Phoenix GeForce GT 1030 O2G

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Infos zum Artikel

Kapitel
  1. Enge Verhältnisse
  2. Eingestöpselt
  3. Leistung für die Pause
  4. Fazit
  5. Gigabyte Radeon RX 550 D5 2G
  6. Zotac GeForce GT 1030 2GB GDDR5
  7. XFX Radeon RX-550P4TFG5
  8. XFX Radeon RX-550P2LFB5
  9. MSI GeForce GT 1030 2GH LP OC
  10. Asus Phoenix GeForce GT 1030 O2G
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